"Wegen des stark gefallenen Ölpreises fehlen uns dieses Jahr 600 bis 800 Millionen Euro in unserer

"Wegen des stark gefallenen Ölpreises fehlen uns dieses Jahr 600 bis 800 Millionen Euro in unserer Öl- und Gassparte", sagte BASF-Vorstandschef Kurt Bock. - Bild: BASF

Trotz deutlicher Ergebniseinbußen in seiner Öl- und Gassparte hat der weltgrößte Chemiekonzern BASF seine Jahresergebnisprognose bekräftigt.

“Wegen des stark gefallenen Ölpreises fehlen uns dieses Jahr 600 bis 800 Millionen Euro in unserer Öl- und Gassparte”, sagte BASF-Vorstandschef Kurt Bock. “Das müssen wir erst einmal kompensieren. Trotzdem wollen wir das Ergebnis auf dem Niveau von 2014 halten. Ich finde das sportlich.”

Bock deutete außerdem an, dass die Zusammenarbeit mit dem russischen Erdgasförderunternehmen Gazprom trotz der jüngsten Rückschläge ausgebaut werden könnte. “Unsere Partnerschaft mit Gazprom besteht seit 25 Jahren. Da ist Vertrauen entstanden. Wir wollten diese Partnerschaft ausbauen. Das ist zu unserem Bedauern Ende letzten Jahres nicht gelungen. Trotzdem arbeiten wir unverändert gut zusammen. Ich bin sicher, dass sich daraus auch wieder Neues ergeben kann.”

Bereits 2012 hatten die beiden Konzerne vereinbart, das gemeinsame Öl- und Gasgeschäft stärker zu verzahnen. Aufgrund der politischen Situation in Russland war das Milliardengeschäft im Dezember 2014 abgesagt worden.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht