BASF

In das Projekt flossen insgesamt mehr als eine Milliarde Euro, damit ist die TDI-Großanlage die größte Investition am Heimatstandort für die BASF. - Bild: BASF

In das Projekt mit einer Kapazität von 300.000 Jahrestonnen flossen insgesamt mehr als eine Milliarde Euro. Es ist die bisher größte Investition am Heimatstandort. BASF schaffe damit auch 200 neue Arbeitsplätze, hieß es. Die TDI-Anlage besteht aus acht Teilanlagen, die sukzessive angefahren werden sollen.

Die Anlage sei einer der modernsten und wettbewerbsfähigsten weltweit, sagte BASF-Chef Kurt Bock. Damit werde das Unternehmen seine Kunden in Europa noch besser versorgen können. TDI ist ein wichtiger Ausgangsstoff für den Spezialkunststoff Polyurethan. Es wird zum großen Teil in der Möbelindustrie, etwa für Matratzen, Polsterungen oder Holzbeschichtungen eingesetzt sowie in der Automobilindustrie für Sitzpolster.

BASF betreibt bisher Anlagen zur Herstellung von TDI in Yeosu/Südkorea, Caojing/China und Geismar/USA mit einer Kapazität von insgesamt 480.000 Tonnen. Die Anlage in Schwarzheide/Deutschland mit einer Jahreskapazität von 80.000 Tonnen wird mit Inbetriebnahme der Anlage in Ludwigshafen sukzessive außer Betrieb genommen.

Der Chemiekonzern erwartet früheren Angaben zufolge für die kommenden Jahre eine steigende Nachfrage nach TDI. Schätzungen gehen davon aus, dass der weltweite TDI-Markt voraussichtlich um einen Prozentpunkt stärker wachsen wird als das weltweite Bruttosozialprodukt.