BASF

Der Chemiekonzern BASF hat nach deutlichen Einbußen bei Umsatz und bereinigtem operativen Ergebnis im dritten Quartal seine Jahresprognosen nach unten revidiert. - Bild: BASF

Auch an den Rest des Jahres hat BASF nun keine großen Erwartungen mehr. Die verhaltene Konjunktur, der Ölpreisrückgang und der Asset-Tausch mit Gazprom beeinträchtigten Umsatz und Ergebnis im vierten Quartal, hieß es. BASF erwartet nun im Gesamtjahr einen leichten Rückgang des Umsatzes und des operativen Ergebnisses (EBIT) vor Sondereinflüssen. Bislang hatte BASF für 2015 einen leicht steigenden Umsatz und ein um Sondereinflüsse bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) auf Vorjahreshöhe in Aussicht gestellt.

In den Monaten Juli bis September fiel das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis (EBIT) überraschend stark um 10 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. "Das Sommerloch in diesem Jahr war ausgeprägt; zudem zogen die Mengen auch im September nicht an. Wichtige Märkte wie Brasilien befinden sich in einer Rezession oder wachsen schwächer, wie China" erklärte BASF-CEO Kurt Bock. Zudem führte der stark gefallene Ölpreis zu rückläufigen Verkaufspreisen.

Unter dem Strich verdiente BASF allerdings mit 1,2 Milliarden Euro 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Konzernerlöse gingen um 5 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro zurück. Das Marktumfeld sei schwächer als erwartet gewesen, hieß es.