BASF

Im dritten Quartal lief es für den Chemieriesen BASF richtig gut. - Bild: BASF

Der DAX-Konzern profitierte abermals von steigenden Preisen und Absatzmengen im Segment Chemicals. Der Konzernumsatz stieg um 9 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro, wobei alle Bereiche leicht negative Währungseinflüsse verzeichneten. Dank eines hohen Beitrags aus dem im vergangenen Dezember übernommenen Chemetall-Geschäfts legte das bereinigte operative Ergebnis um 16 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu.

Obwohl auch der Umsatz unerwartet hoch ausfiel, behielt BASF die von Analysten als extrem konservativ eingeschätzte Prognose bei, wonach beim EBIT vor und nach Sondereinflüssen in diesem Jahr mit einem "deutlichen" Anstieg zu rechnen ist, also ein Wachstum von wenigstens 11 Prozent. Der Umsatz soll um mehr als 6 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Etwas besser sieht BASF das EBIT nach Kapitalkosten. Es soll nun ebenfalls "deutlich" besser ausfallen und nicht nur "leicht".

Analysten hatten für das dritte Quartal mit einem Umsatz von knapp 15,1 Milliarden Euro, einem EBIT vor Sondereffekten von 1,76 Milliarden Euro und einem Ergebnis nach Steuern und Dritten von 1,13 Milliarden Euro gerechnet.