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Laut BASF ist der Umsatz im dritten Quartal um 19,6 Prozent gefallen. - Bild: BASF

Der Umsatz sei im dritten Quartal um 19,6 Prozent auf 14,0 Milliarden Euro gefallen, teilte der DAX-Konzern am Dienstagabend überraschend mit.

Vor Sondereinflüssen sank der Betriebsgewinn um 5,4 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Inklusive der Sondereffekte sank das EBIT um 22,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Damit lägen die Ergebnisse der Gruppe sowie aller Segmente im Quartal über den durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Verglichen mit dem Vorjahresquartal seien sowohl der Umsatz- als auch der Ergebnisrückgang überwiegend auf die Devestition der Erdgashandelsaktivitäten zum 30. September 2015 zurückzuführen. Die Ergebnisse der Segmente Performance Products, Functional Materials & Solutions sowie Agricultural Solutions lägen deutlich über den Werten des Vorjahresquartals.

Die Jahresprognose bestätigte BASF. Demnach rechnet das Unternehmen wegen Devestition des Gashandelsgeschäfts mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Das EBIT vor Sondereinflüssen soll leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Beim Umsatz entspricht "deutlich" Veränderungen ab 6 Prozent; bei Ergebnisgrößen entspricht "leicht" einer Veränderung von bis zu 10 Prozent, wie BASF erläuterte.

Einen Gesamtüberblick über das 3. Quartal 2016, einschließlich der vollständigen Ergebniskennzahlen, wird BASF am 27. Oktober 2016 geben.

Von einer positiven Überraschung sprechen Marktteilnehmer mit Blick auf die Quartalszahlen von BASF. Das Unternehmen hat die Umsatzerwartung erfüllt. Der operative Gewinn liegt aber deutlich über der Prognose. Diese lag nach Angaben eines Marktteilnehmers bei knapp 1,34 Milliarden Euro, mit den gelieferten 1,5 Milliarden wurde sie um etwa 12 Prozent übertroffen. Positiv gesehen wird auch, dass BASF keine Sondereinflüsse verbucht hat. "2 bis 3 Prozent Plus sind drin", sagt der Marktteilnehmer mit Blick auf den Kurs.