Kurt Bock: "Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 ist mit besonders hohen Unsicherheiten

Kurt Bock: "Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 ist mit besonders hohen Unsicherheiten behaftet. Letztlich wird auch der Ölpreis darüber entscheiden, ob wir das Gesamtergebnis steigern werden." - Bild: BASF

Auch im vierten Quartal konnte das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen (EBIT) noch zulegen. Die Dividende will BASF anheben.

In den Monaten Oktober bis Dezember fielen die Erlöse leicht um 0,6 Prozent auf 18 Milliarden Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg noch um 2,8 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente BASF mit 1,42 Milliarden Euro knapp 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 2,80 Euro je Anteilschein erhalten, nach 2,70 Euro im Vorjahr.

2015 mit hohen Unsicherheiten behaftet

Für das laufende Jahr stellte BASF mit Blick auf die schwierigen und unsicheren Rahmenbedingungen eine vorsichtige Prognose. Erwartet wird ein leicht steigender Umsatz. Das EBIT vor Sondereinflüssen wird auf Vorjahreshöhe erwartet. Dabei rechnet BASF mit deutlich höheren Beiträgen in den Sparten Performance Products, Functional Materials & Solutions sowie im Pflanzenschutzgeschäft. Bei Öl- und Gas wird wegen des niedrigen Ölpreises ein deutlich geringerer Ergebnisbeitrag erwartet.

Im Jahresdurchschnitt rechnet BASF mit einem Ölpreis zwischen 60 bis 70 Dollar pro Barrel, nach 99 Dollar im Vorjahr. Der Wechselkurs wird durchschnittlich bei 1,20 Dollar je Euro gesehen, nach 1,33 Dollar im Vorjahr.

Im Gesamtjahr erzielte BASF noch ein Umsatzplus von einem halben Prozent auf 74,3 Milliarden Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen legte um 4 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich verdiente BASF 5,2 Milliarden Euro und damit 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Da der geplante Asset-Tausch mit Gazprom nicht zustande gekommen ist, hat das Unternehmen rückwirkend die Berichterstattung für 2013 und 2014 angepasst.

Dow Jones Newswires/Ferdinand Frey