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Der Chemiekonzern BASF hat im Schlussquartal Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. - Bild: BASF

Das EBIT vor Sonderfaktoren nahm um 15 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro zu. Das Nettoergebnis wurde mit 689 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Allerdings hatte BASF im Vorjahr hohe Abschreibungen im Öl- und Gasbereich vornehmen müssen, was das Ergebnis belastete.

Im Gesamtjahr ging der Umsatz wie erwartet deutlich zurück, um 18 Prozent auf 57,55 Milliarden Euro. Hintergrund ist unter anderem die Desinvestition des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts Ende September 2015. Zudem führten niedrigere Rohstoffpreise zu sinkenden Verkaufspreisen.

Das EBIT vor Sonderfaktoren nahm um 6 Prozent auf 6,739 Milliarden Euro ab. Unter dem Strich verdiente BASF jedoch mit knapp 4,1 Milliarden Euro 2 Prozent mehr. Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende von 3,00 Euro erhalten, nach 2,90 Euro im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Chemiekonzern ein deutliches Umsatzwachstum. Dies definiert BASF als ein Plus ab 6 Prozent. Alle Segmente sollen dazu beitragen. Auch das operative Ergebnis soll wieder steigen. So erwartet der Konzern ein leicht höheres EBIT vor Sonderfaktoren, was in der BASF-Definition einem Plus von 1 bis 10 Prozent entspricht.