BASF gibt sein PVC-Geschäft gänzlich auf. Das Unternehmen hat seinen 25-prozentigen Anteil an den

BASF gibt sein PVC-Geschäft gänzlich auf. Das Unternehmen hat seinen 25-prozentigen Anteil an den belgischen Joint-Venture-Partner Solvay verkauft. - Bild: BASF

Der Chemiekonzern BASF gibt sein PVC-Geschäft gänzlich auf. Das Unternehmen hat seinen 25-prozentigen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen SolVin mit Wirkung zum 1. Juli an den belgischen Joint-Venture-Partner Solvay verkauft.

Finanzielle Einzelheiten teilten die beiden Gesellschaften nicht mit. Solvay hatte bislang bereits 75 Prozent an dem 1999 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen gehalten. Es stellt PVC-Polymere her und übernimmt auch das Recycling von PVC. Es hat sieben Standorte in Europa, die vorrangig den Bausektor beliefern.

Hintergrund des vollständigen Rückzugs von BASF ist das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen “Inovyn” von Solvay und dem Chemiekonzern Ineos, in das die beiden Firmen ihre europäischen Chlor-Vinyl-Aktivitäten einbringen. Auch die Aktivitäten von SolVin sollen in dem neuen Joint Venture gebündelt werden. Inovyn gehört zu den drei weltweit führenden PVC-Herstellern.

BASF habe zusätzlich mit Solvay und Inovyn Verträge abgeschlossen, um den BASF-Standort Antwerpen weiterhin mit Basischemikalien zu beliefern, hieß es.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht