Bauer AG

Zehn Jahre nach ihrem Börsengang hatte die Bauer AG zur ordentlichen Hauptversammlung an ihren Stammsitz im oberbayerischen Schrobenhausen eingeladen. - Bild: Bauer AG

Mit großer Mehrheit stimmten die rund Aktionäre der Bauer AG auf der Hauptversammlung für sämtliche zur Beschlussfassung stehenden Punkte der Tagesordnung und unterstützten damit die Vorschläge der Verwaltung. Unter anderem beschlossen sie eine Dividende von 0,15 Euro je Aktie. Damit werden rund 2,6 Millionen Euro an die Aktionäre ausgeschüttet.

Beim Aufsichtsgremium der Gesellschaft stand die Neuwahl der sechs Vertreter der Anteilseigner an: Für den ausscheidenden Bauingenieur im Ruhestand Rainer Schuster aus Freising kommt Andrea Teutenberg aus Berlin neu hinzu. Die weiteren Anteilseignervertreter im Gremium stellten sich zur Wiederwahl und wurden in ihrem Amt bestätigt. Dem zwölfköpfigen Aufsichtsrat der Bauer Aktiengesellschaft gehören nun vier Frauen an – je zwei auf Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite. Damit ist die gesetzliche Quote von 30 Prozent erfüllt.

In seinem Bericht zum vergangenen Geschäftsjahr und zum Ausblick bestätigte der Vorstandsvorsitzende Prof. Thomas Bauer die Prognose. Demnach rechnet das Unternehmen für 2016 mit einer Gesamtkonzernleistung von etwa 1,65 Milliarden Euro, mit einem Nachsteuerergebnis von etwa 20 bis 25 Millionen Euro sowie einem EBIT von etwa 75 Millionen Euro.

Neben dem Bauma-Auftritt im Frühjahr präsentierte er zahlreiche aktuelle Projektbeispiele, mit denen das Unternehmen rund um den Globus seine technologische Kompetenz unter Beweis stellt. Darunter die Sanierung zweier Abschnitte der Altablagerung Kesselgrube in Grenzach-Wyhlen, mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro der größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte.

"Seit wir am 4. Juli 2006, also vor fast genau zehn Jahren, an die Börse gegangen sind, waren wir mit einer weltweiten Finanzmarktkrise, mit einer Staatsschuldenkrise in Europa und mit politischen Krisen im arabischen Raum und in anderen Gebieten konfrontiert – Entwicklungen, die bis heute nachwirken", so Prof. Bauer.

"Auch für unseren Maschinenbau hat sich die Marktsituation in dieser Zeit enorm verändert. Durch unsere großen Anstrengungen und Innovationen haben wir uns dieser Herausforderung erfolgreich entgegengestellt und können nun gestärkt in die weitere Zukunft gehen."

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