Werner Bauman Bayer

Für Bayer-Chef Werner Baumann wäre der Monsanto-Kauf ein großer Erfolg: Der Zukauf wäre der größte der Bayer-Firmengeschichte und nach Einschätzung von Marktexperten strategisch sinnvoll. - Bild: Bayer

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hat Bayer das bisher auf 127,50 Dollar je Aktie lautende Übernahmeangebot für Monsanto nochmals leicht auf 129 Dollar erhöht.

Um den Amerikanern die Zustimmung zu erleichtern, habe Bayer zudem die sogenannte Ausfallprämie erhöht: Für den Fall, dass die Kartellbehörden dem Deal nicht zustimmen, wolle Bayer nun mehr als drei Milliarden Dollar (rund 2,7 Milliarden Euro) an Monsanto zahlen, hieß es weiter. Zuletzt hatte Bayer 1,5 Milliarden Dollar geboten.

Die Übernahmepläne von Bayer-Chef Werner Baumann sind allerdings nicht unumstritten. Monsanto steht in Europa seit Jahren wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik. Außerdem vertreibt Monsanto den Unkrautvernichter Glyphosat, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Sollte Bayer bei Monsanto zum Zug kommen, wäre der Deal die bislang größte Übernahme durch einen deutschen Konzern im Ausland. Bayer würde zum größten Konzern der Agrarchemie aufsteigen.

Am heutigen Mittwoch tritt der Bayer-Aufsichtsrat zusammen. Eine Entscheidung über die Übernahme steht also unmittelbar bevor.