Bayer

Bayer zeigt sich im Bezug auf die Übernahme von Monsanto zuversichtlich. - Bild: Bayer

Bisher haben etwa ein Drittel der zuständigen Behörden der 66 Milliarden Dollar schweren Transaktion zugestimmt, mit der Bayer zum Weltmarktführer im Saatgutgeschäft aufsteigen würde.

Viele Behörden müssen miteinbezogen werden

In Europa hatte die Wettbewerbskommission zuletzt aber die Uhr angehalten, weil angeforderte Informationen fehlten. "Wir werden unser Möglichstes tun, alle Fragen so schnell wie möglich zu beantworten", sagte Baumann in einer Telefonkonferenz.

In den USA sei der sogenannten Second Request des Justizministeriums vollständig beantwortet. Derzeit sichte es das sehr umfangreiche Material. Konstruktive Gespräche habe Bayer mit CFIUS, dem Ausschuss zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen in den USA.

Um zu erwartende Kartellauflagen zu erfüllen hat Bayer vor knapp zwei Wochen mit BASF den Verkauf von Teilen des Pflanzenschutzgeschäfts für 5,9 Milliarden Euro vereinbart. Das sei "kein Versuch, Entscheidungen der Regulierungsbehörden vorwegzunehmen", sagte Baumann.

Zur Refinanzierung plant Bayer eine Bezugsrechtskapitalerhöhung sowie Anleiheplatzierungen in verschiedenen Währungen. Auch der Nettoerlös aus der angekündigten Veräußerung an BASF werde zur Refinanzierung der Monsanto-Übernahme verwendet. Noch sei nicht entschieden, "ob und in welchem Maße sich dadurch der Eigenkapitalanteil der Ausfinanzierung verändert", sagte Baumann.