Bei der Präsentation des Bayer-Nachhaltigkeitsberichts in Leverkusen: Bayer-Vorstandsmitglied Dr.

Bei der Präsentation des Bayer-Nachhaltigkeitsberichts in Leverkusen: Bayer-Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Plischke (r.) Und Dr. Wolfgang Engshuber, Leiter der UN-Initiative für nachhaltiges Investment

LEVERKUSEN (ba). Der jetzt erschienene Nachhaltigkeitsbericht der Bayer AG dokumentiert die Fortschritte in den Schwerpunkt-Bereichen Klimaschutz, Gesundheitsversorgung und Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sowie weitere Nachhaltigkeits-Leistungen des Konzerns. “Mit unserem Nachhaltigkeits-Engagement begegnen wir zentralen globalen Herausforderungen und forcieren ökonomisches Wachstum im Einklang mit ökologischen und gesellschaftlichen Interessen”, sagte Dr. Wolfgang Plischke, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt, vor der Presse in Leverkusen.

So will Bayer bis 2020 die spezifischen Treibhausgas-Emissionen um 35 % gegenüber 2005 reduzieren. Zur Ziel-Erreichung wird insbesondere der energieintensive Teilkonzern Bayer MaterialScience beitragen, der sein Reduktions-Ziel von 25 auf 40 % erhöht hat. “Wir haben – wie geplant – bereits eine Milliarde Euro im Zeitraum 2008 bis 2010 in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte investiert. Aber der Klimaschutz bleibt eine Daueraufgabe und verlangt weiterhin intensive Anstrengungen”, sagte Dr. Plischke.

Der Konzern plant, die Energieeffizienz der Produktionsanlagen weiter um 10 % bis Ende 2012 zu steigern. “Dadurch entlasten wir nicht nur das Klima – um jährlich rund eine halbe Million Tonnen CO2 -, sondern erwarten auch jährliche Energiekosten-Einsparungen von rund 60 Millionen Euro”, so Dr. Plischke.