ayer hat im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Dabei profitierte das

ayer hat im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Dabei profitierte das Unternehmen von einer guten Geschäftsentwicklung der Sparte HealthCare und den neuen Pharma-Produkten. - Bild: Bayer

Bayer hat im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Dabei profitierte das Unternehmen von einer guten Geschäftsentwicklung der Sparte HealthCare und den neuen Pharma-Produkten.

Während sich das Agrargeschäft in einem schwächeren Umfeld gut behauptete, konnte das vor der Abspaltung stehende Kunststoffgeschäft die Ergebnisse deutlich steigern.

Der Umsatz von Bayer stieg im Konzern um 18,2 Prozent auf knapp 12,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen nahm um 33,2 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Euro zu. In den Zahlen nicht mehr enthalten ist das Diabetes-Care-Geschäft, das als nicht fortzuführende Aktivität klassifiziert wurde. Im Juni hatte Bayer den Verkauf an Panasonic vereinbart.

Das Nettoergebnis stieg inklusive Diabetes Care um rund 21 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro.

Die Prognose passte Bayer an den Diabetes-Verkauf an. Zudem geht das Unternehmen nun von geringeren positiven Wechselkurseffekten aus als zuvor. Der Umsatz soll 2015 in der Größenordnung von 47 Milliarden Euro liegen. Bislang hatte Bayer 48 bis 49 Milliarden erwartet, das nicht fortzuführende Geschäft macht dabei etwa 0,9 Milliarden Euro aus. Die neue Prognose entspricht dabei unverändert einem währungsbereinigten Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Die zu erwartenden positiven Wechselkurseffekte bezifferte Bayer auf etwa 7 anstelle von 9 Prozent.

Das bereinigte EBITDA soll weiterhin im oberen Zehner-Prozentbereich steigen, Währungseffekte sollen 5 anstelle ca. 8 Prozent beitragen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll in der gleichen Größenordnung wachsen, auch hier dürften die Wechselkurseffekte 5 Prozent nach zuvor erwarteten 7 Prozent beitragen.

Die Prognose für das Agrargeschäft wurde wegen der sich verschlechternden Marktbedingungen leicht gesenkt.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke