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Falsche Akku-Größen und Produktionsprobleme wurden jetzt aich von einer südkoreanischen Behörde als Ursache für die brennenden Samsung-Smartphones Galaxy Note 7 bestätigt. - Bild: Pixabay

Vor einigen Tagen hatte der Elektronikriese mitgeteilt, dass eigene Untersuchungen gezeigt hätten, dass die Brandursache des Galaxy Note 7 bei den verbauten Akkus gelegen habe. Der Komplettrückruf des Smartphones war für den Konzern ein Desaster und wird am Ende mindestens 5 Milliarden US-Dollar kosten.

Wie die Korean Agency for Technology Standards (KATS) in einem Bericht am Montag weiter mitteilte, sehe es nicht so aus, als habe es Probleme mit dem Smartphone selbst oder mit seiner Software gegeben.

Die Untersuchung hat laut KATS Fehler bei zwei Batteriearten gezeigt. Die Batterien im Galaxy Note 7, das ab August ausgeliefert wurde, stammten teils von Samsung SDI, einer Firma, die ebenfalls zum großen Samsung-Konglomerat gehört, teils von Amperex Technology (ATL) aus Hongkong.

Bei den Batterien, die von Samsung SDI geliefert wurden, habe der Druck aus dem externen Gehäuse des Smartphones den Akku an der oberen Ecke beschädigt, was zu der Überhitzung führte, so das KATS weiter. Bei den ATL-Akkus sei der Grund ein Herstellungsfehler gewesen, der dazu führte, dass einige Batterien fehlendes Isolierband aufwiesen, was empfindliche Bereiche innerhalb einer Batteriestruktur schützt.

Diese Schlussfolgerungen der Behörde stimmten mit den eigenen Untersuchungen von Samsung überein. Die Agentur hat keine Strafe gegen den Konzern erlassen.