Werkzeugmaschinen

"Unbeeindruckt von den vielen Unsicherheiten und Krisen in der Welt läuft die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie nach wie vor stabil auf hohem Niveau", sagt VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer. Bild: VDW

„Der Auftragseingang entwickelt sich seit Jahresbeginn besser als erwartet“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis. Die internationale Nachfrage sei ungebrochen.

Eine verlässliche Stütze sind wiederum die Euro-Länder. Sie bestellten im ersten Quartal mit 23 Prozent Plus überproportional mehr Werkzeugmaschinen als binnen Jahresfrist. „Außerdem belebt sich die Nachfrage im wichtigsten Markt China nunmehr auch auf breiterer Front“, berichtet Schäfer. Stiegen die Bestellungen im vergangenen Jahr bereits um mehr als ein Fünftel, war dies vorrangig Großprojekten der internationalen Automobilindustrie in China geschuldet. Im ersten Quartal 2017 setzte sich die gute Entwicklung jedoch weiter fort.

Der Auftragszuwachs in der Umformtechnik betrg 13 Prozent. Er kommt gleichermaßen aus dem In- und Ausland. Die Bestellungen von Zerspanungstechnik hingegen, die etwa 70 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, legten nur um 3 Prozent zu. Treiber ist hier das Ausland mit einem Zuwachs von 6 Prozent. Die Inlandsnachfrage hingegen büßte 4 Prozent ein.

„Unbeeindruckt von den vielen Unsicherheiten durch Krisen in der Welt läuft die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie nach wie vor stabil auf hohem Niveau“, sagt VDW-Geschäftsführer Schäfer abschließend.