Bilfinger

Bilfinger hat Verlust verzeichnet. - Bild: Bilfinger

Bilfinger verzeichnete in den drei Monaten einen bereinigten operativen Verlust (EBITA) von 43 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde noch ein kleiner Gewinn von 2 Millionen Euro erzielt. Die bereinigte EBITA-Marge sank entsprechend auf -4,3 Prozent von plus 0,2 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich konnte die Bilfinger SE den Verlust auf 7 Millionen nach einem Minus von 54 Millionen Euro deutlich eingrenzen. Die Leistung sank um ein Zehntel auf 991 Millionen Euro, der Auftragseingang um 4 Prozent auf 988 Millionen Euro.

Analysten hatten beim bereinigten EBITA mit einem etwas höheren Verlust gerechnet, bei der Leistung allerdings mit etwas mehr gerechnet.

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiter ein ausgeglichenes bereinigtes EBITA. Für das vergangene Jahr hatte der Konzern eine Marge von 0,4 Prozent berichtet. Bei der Leistung wird 2017 ein organischer Rückgang im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Der Auftragseingang soll organisch wachsen. Das Volumen des Aktienrückkaufprogramms, das im Herbst starten soll, bezifferte Bilfinger auf bis zu 150 Millionen Euro.

Bilfinger hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchgemacht und sich dabei von seinem angestammten Baugeschäft getrennt.