Bilfinger

Der Auftragseingang stieg im dritten Quartal begünstigt durch Großaufträge und Nachholeffekte bei Rahmenverträgen um 11 Prozent auf 1,054 Milliarden Euro. - Bild: Bilfinger

Das Geschäftsfeld Engineering & Technologies blieb allerdings mit dem Auftragseingang weiter rückläufig. Die Leistung war konzernweit mit 998 Millionen Euro absolut zwar um 2 Prozent niedriger, ist organisch jedoch nach 13 Quartalen erstmals wieder mit plus 3 Prozent gestiegen. Das bereinigte EBITA erreichte mit 21 Millionen Euro den Vorjahreswert. Das Konzernergebnis belief sich im dritten Quartal belastet von Restrukturierungskosten auf minus 21 Millionen Euro. Der hohe Vorjahreswert von 457 Millionen Euro war durch einen Sonderertrag geprägt und ist deshalb nicht vergleichbar. Das bereinigte Konzernergebnis verbesserte sich aber auf 13 von 11 Millionen Euro.

Bilfinger steckt nach dem Einbruch des Marktes seit Jahren in der Krise und will nun durch bessere Betriebsabläufe die Kosten reduzieren. Gleichzeitig arbeitet der Konzern daran, in neue Märkte einzutreten. Von den 13 kurzfristig zum Verkauf stehenden verlustträchtigen Gesellschaften, die nicht mehr zu dieser strategischen Ausrichtung passen, wurden bis dato acht Gesellschaften veräußert.

Beim Ausblick wird Bilfinger angesichts der zarten Fortschritte etwas optimistischer. Der Auftragseingang soll 2017 zwar unverändert organisch zulegen, ohne dass Bilfinger dieses Wachstum beziffern will. Die Leistung soll aber nur noch um weniger als 5 Prozent schrumpfen.

Hier hatte die alte Prognose auf einen Rückgang im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich gelautet. Der Konzern erwartet unverändert am Jahresende ein ausgeglichenes bereinigtes EBITA.