Achim Berg

Bitkom-Präsident Achim Berg erwartet beim Thema Künstliche Intelligenz ambitionierte Maßnahmen von der Bundesregierung. - Bild: Bitkom

 "Für die Wirtschaft bedeutet KI eine neue Stunde null", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. "Es muss uns gelingen, die vielfältigen Chancen der KI für alle Lebensbereiche nutzbar zu machen - von der Medizin über die Mobilität bis zur Bildung."

Deutschland soll zu einem führenden KI-Standort werden

Ab kommendem Montag debattiert die Bundesregierung in Nürnberg ihre weitere Strategie dazu, wie die Digitalisierung im Land beschleunigt und gestärkt werden kann. Künstliche Intelligenz wird dort ein zentrales Thema sein, erst Mitte des Monats hatte die Bundesregierung ihre Strategie zur Etablierung entsprechender Lösung beschlossen. Damit soll Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für KI werden.

"Die KI-Strategie der Bundesregierung ist ein Aufbruchssignal", sagte Berg. "Jetzt müssen wir an die Arbeit gehen." Wie eine Studie des Bitkom ergab, sehen inzwischen 62 Prozent der Bundesbürger in Künstlicher Intelligenz eher eine Chance, vor einem Jahr lag der Anteil demnach noch bei 48 Prozent. Während 2017 noch 47 Prozent der Befragten KI eher als Gefahr einstuften, tun dies aktuell nur noch 35 Prozent.

Auch mit Blick auf die zunehmend positive Einstellung in der Bevölkerung forderte Berg konkrete Maßnahmen und einen ehrgeizigen Zeitplan. Auch die jährlich vorgesehenen 500 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt würden dazu nicht reichen.

Automatisierungsquote: Wo arbeiten die meisten Roboter?

Global betrachtet arbeiten im Schnitt 74 Roboter pro 10.000 Mitarbeiter in der Fertigungsindustrie. Das gab die International Federation of Robotics (IFR) in der jüngsten Statistik bekannt. Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wie die Roboterdichte laut IFR weltweit verteilt ist.