Blackberry verzeichnet zwar einen deutlichen Anstieg beim Software-Umsatz, die Anleger sind trotzdem

Blackberry verzeichnet zwar einen deutlichen Anstieg beim Software-Umsatz, die Anleger sind trotzdem nicht überzeugt. Sie zweifeln an der Nachhaltigkeit des Erfolgs. - Bild: Blackberry

Blackberry hat in seinem ersten Geschäftsquartal zwar mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten dem seit längerer Zeit in der Krise steckenden Unternehmen jedoch mehr zugetraut.

Der Smartphone-Hersteller verdreifachte fast den Gewinn im Zeitraum März bis Mai auf 68 Millionen US-Dollar. Vor Sonderposten schrieb das Unternehmen aber noch einen Verlust von 5 Cent je Aktie, 2 Cent schlechter als von Analysten erwartet.

Mit Software und Geräten für Geschäftskunden wieder zurück in die Spur

Der Umsatz fiel wie erwartet um rund ein Drittel auf 658 Millionen Dollar. Blackberry will mit Software und Geräten für Geschäftskunden wieder zurück in die Spur finden. Der Smartphone-Hersteller hatte mit seinen Geräten lange Zeit großen Erfolg, verpasste dann aber mit Erscheinen des iPhones und anderer mobiler Geräte den Anschluss an den Wettbewerb. Mit dem Verkauf von Software für Smartphones will das Unternehmen wieder aufholen. 137 Millionen Dollar erzielte Blackberry im ersten Quartal mit Software-Verkäufen, das war eine Verdoppelung zum Vorquartal.

Auch das Geschäft mit Smartphones soll wieder in die Gewinnzone zurückgeführt werden, kündigte das Unternehmen an. Dazu würden zusätzliche Maßnahmen eingeleitet. Konzernweit will Blackberry im laufenden Geschäftsjahr bereinigt zurück in die Gewinnzone finden. Der Barmittelbestand des Unternehmens wächst unterdessen schon: Ende des Quartal stieg er um 50 Millionen auf 3,3 Milliarden Dollar.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke