Blackberry verschäft seine Sparmaßnahmen und streicht einige Stellen. - Bild: Blackberry

Blackberry verschäft seine Sparmaßnahmen und streicht einige Stellen. - Bild: Blackberry

Der Smartphonehersteller Blackberry verschärft im Rahmen seiner Neuausrichtung die Sparmaßnahmen. Im Gerätegeschäft werde weltweit eine nicht näher genannte Anzahl von Jobs gestrichen.

Betroffen seien dabei auch die Bereiche Software- und Programmentwicklung, so das Unternehmen in einer Ankündigung.

Weltweit beschäftigt die Blackberry Ltd noch etwa 7.000 Mitarbeiter.

Im Kampf um Marktanteile mit Apple und Samsung hat das Unternehmen vor einiger Zeit eine grundlegende Sanierung angestoßen. Vor allem im renditestarken Bereich Sicherheitssoftware will Blackberry angreifen und die Umsätze steigern. Die Kanadier wollen traditionelle Kunden bei Unternehmen und Regierungen, die zur Konkurrenz abgewandert sind, wieder zurückgewinnen.

Zuletzt hatten sich die Sparanstrengungen bei dem Smartphonehersteller bereits ausgezahlt. Im vierten Quartal hat es Blackberry überraschend zurück in die Gewinnzone geschafft. Neue Sicherheitssoftware und neue Geräte zünden allerdings offenbar noch nicht: Der Umsatz fiel deutlich und blieb hinter den Erwartungen zurück.

Vergangenen Monat hatte Blackberry angekündigt, in Schweden die Geschäfte zu schließen. Davon wären etwa 100 Mitarbeiter betroffen. Eine Sprecherin des Unternehmens wollte sich nicht dazu äußern, ob dieser Stellenabbau bereits umgesetzt sei und ob der Abbau Teil der nun angekündigten Maßnahmen sei.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht