In Spartanburg laufen seit 1994 BMWs vom Band. Nun soll das Werk eventuell ausgebaut werden. Ein

In Spartanburg laufen seit 1994 BMWs vom Band. Nun soll das Werk eventuell ausgebaut werden. Ein Argument dafür ist laut BMW die günstige demographische Entwicklung in den USA (Bild: BMW).

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Eine endgültige Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen, wie Reithofer am Dienstag in einer Telefonkonferenz sagte. Ein Argument für einen weiteren Ausbau des Standorts sei die demografische Entwicklung in den USA. Diese sei dort so gut wie in kaum einem anderen Industrieland.

In diesem Jahr liegt die Produktionskapazität in dem Werk im US-Bundesstaat South Carolina nach Aussage von Reithofer bei etwa 270.000 Fahrzeugen. 2012 sollen es dann 300.000 sein.

Aktuell bauen die Münchener in Spartanburg die SUVs X5 und X6 sowie seit Herbst 2010 auch den X3. Im vergangenen Jahr fertigten die rund 4.000 Mitarbeiter vor Ort gut 159.000 Wagen. Die sportlichen Geländewagen sämtlicher (Premium-)Hersteller sind seit Monaten besonders gefragt und haben lange Lieferzeiten.

Der Aufbau eines Montagewerks in Brasilien zeichnet sich indes immer stärker ab. BMW-Chef Reithofer bezeichnete die Wahrscheinlichkeit dafür am Dienstag als hoch. Eine endgültige Entscheidung sei im Herbst zu erwarten. Zur Frage, ob später der Ausbau eines Montagewerks zu einer vollständigen Produktion realistisch sei, wollte sich der Manager nicht äußern. BMW investiert derzeit stark in den Ausbau des ausländischen Produktionsnetzes, um die Abhängigkeit von ungünstigen Wechselkursentwicklungen zu reduzieren.