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Die BMW Group hat im September 2016 ein zweistelliges globales Absatzwachstum erzielt. - Bild: BMW

Im September wurden 197.419 BMW Fahrzeuge abgesetzt, das sind 9,4% mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die BMW X Modelle treiben dabei weiterhin das Absatzwachstum: Der BMW X1 wurde im September an 21.412 Kunden ausgeliefert (+161,9%); der Absatz des BMW X3 nahm um 12,9% auf 15.596 Einheiten zu; die Auslieferungen des BMW X4 stiegen um 15,9% (5.732), und der Absatz des BMW X5 kletterte um 17,6% auf 15.979 Kundenauslieferungen.

Mehr als verdreifacht hat sich im September mit deutlich über 6.000 verkauften Fahrzeugen die Zahl der Auslieferungen des BMW 7er gegenüber dem Vorjahresmonat (6.210 / +237,5%).

Der Absatz der elektrifizierten Modelle von BMW legt weiterhin zu, vor allem in Europa und in den USA. Über 40.000 BMW i und BMW iPerformance Fahrzeuge wurden in diesem Jahr bislang ausgeliefert - mit deutlich steigendem Trend. Allein im September gingen mehr als 7.000 elektrifizierte BMW Modelle in Kundenhand.

Der weltweite Absatz von Mini Fahrzeugen kletterte im September um 16,1% auf 40.164 Kundenauslieferungen. „Erstmals wurden in einem einzelnen Monat mehr als 40.000 Minis verkauft. Dies unterstreicht die steigende Begeisterung unserer Kunden für die Marke“, sagte Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Mini, BMW Motorrad und Rolls-Royce.

„Unsere stärksten Wachstumstreiber sind die neuesten Mitglieder der Mini Familie: das Mini Cabrio und der Mini Clubman. Sie stehen für den Erfolg der Neuausrichtung unserer Marke“, so Schwarzenbauer weiter. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres legte der Mini Absatz um 7,2% zu (264.077).

Rolls-Royce Motor Cars meldet das nach Verkaufszahlen beste dritte Quartal der Unternehmensgeschichte. Die Auslieferungen stiegen um 12,7% gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Nachfrage nach allen Modellen war anhaltend hoch, für zusätzliche Impulse sorgten das neue Cabriolet Dawn sowie die neuen Black Badge Wraith und Black Badge Ghost. Von Januar bis September stiegen die Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2.625 Automobile, eine Steigerung um 0.8%. Die Ergebnisse entsprechen der Unternehmensplanung und Rolls-Royce bleibt optimistisch für ein gutes Ergebnis im Gesamtjahr 2016.

Der zusammengefasste Absatz von BMW und Mini in Europa belief sich im September auf 121.538 Fahrzeuge, 12,1% mehr als im Vorjahrsmonat. Die beiden größten Märkte in der Region verzeichneten jeweils signifikantes Absatzwachstum: In Deutschland stiegen die Zulassungen neuer BMW und Mini Fahrzeuge um 13,2% (28.891) und in Großbritannien um 12,0% (45.714). Dieser starke Wachstumstrend spiegelte sich auch in den meisten anderen Märkten in der Region wider. Seit Jahresbeginn legte der Absatz in Europa um 10,4% auf insgesamt 806.917 Fahrzeugauslieferungen zu.

Auch in Asien stieg der Absatz von BMW und Mini Fahrzeugen im September deutlich: Insgesamt wurden in der Region 71.237 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+16,5%). Auf dem chinesischen Festland wurden 49.204 BMW und Mini Fahrzeuge abgesetzt (+19,6%). Japan verzeichnete ebenfalls ein zweistelliges Absatzplus (+12,7% / 8.531). In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden in Asien 548.014 BMW und Mini Fahrzeuge verkauft. Das ist im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Anstieg um 9,2%.

BMW Group Absatz im / per August 2016 auf einen Blick

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BMW Group Absatz per August 2016. - Grafik: BMW

Der Absatz von BMW und Mini in Amerika ging im September gegenüber dem Vorjahresmonat leicht um 2,7% auf 38.258 Kundenauslieferungen in der Region zurück. In den USA wurden im September 29.413 Fahrzeuge abgesetzt, das waren 5,2% weniger als im Vorjahresmonat. Unterdessen hielt der starke Absatztrend in Mexiko an: Dort wurden 3.223 BMW und Mini Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, 18,1% mehr als im September vergangenen Jahres. Der Mini und BMW Absatz seit Jahresbeginn beläuft sich auf 337.079 Fahrzeuge, ein Rückgang um 6,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

BMW Motorrad steigerte im September weiter seinen Absatz und lieferte in diesem Monat 12.215 Einheiten an Kunden aus. Das entspricht einer Zunahme um 10,2% gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich der ersten drei Quartale dieses und letzten Jahres legten die Kundenauslieferungen um 3,2% auf 116.044 Motorräder und Maxi-Scooter zu.

BMW: 5er-Erlkönig in der 3D-Messzelle

  • Der 5er BMW wird in 80 x 80 cm große Flächenabschnitte unterteilt. Kamerasensoren im Blue-Light-Technology-Messsystem ‚Atos Triple Scan‘ liefern genaue Messergebnisse und vollständige Daten. - Bild: BMW

    Der 5er BMW wird in 80 x 80 cm große Flächenabschnitte unterteilt. Kamerasensoren im Blue-Light-Technology-Messsystem ‚Atos Triple Scan‘ liefern genaue Messergebnisse und vollständige Daten. - Bild: BMW

  • Das schmalbandige blaue Licht erlaubt präzise Messungen unabhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung. Die Fanuc-Roboter bewegen sich von Referenzmarke zu Referenzmarke. Für ihre absolute Positionierung brauchen sie klare Anhaltspunkte. Dieses Verfahren heißt Photogrammetrie. - Bild: BMW

    Das schmalbandige blaue Licht erlaubt präzise Messungen unabhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung. Die Fanuc-Roboter bewegen sich von Referenzmarke zu Referenzmarke. Für ihre absolute Positionierung brauchen sie klare Anhaltspunkte. Dieses Verfahren heißt Photogrammetrie. - Bild: BMW

  • Eduard Obst: "Das ist die erste Messzelle weltweit, die in der Geschwindigkeit vollautomatisiert ein Gesamtfahrzeug vermessen kann." - Bild: BMW

    Eduard Obst: "Das ist die erste Messzelle weltweit, die in der Geschwindigkeit vollautomatisiert ein Gesamtfahrzeug vermessen kann." - Bild: BMW

  • Eduard Obst: "Mit einer einzigen Messung erhalten wir ein vollständiges 3D-Datenmodell des gesamten Fahrzeugs. Aufwendige Einzelmessungen und Datenabgleiche entfallen. Dadurch sparen wir Zeit und erhöhen die Qualität zum Start der Serienproduktion." - Bild: BMW

    Eduard Obst: "Mit einer einzigen Messung erhalten wir ein vollständiges 3D-Datenmodell des gesamten Fahrzeugs. Aufwendige Einzelmessungen und Datenabgleiche entfallen. Dadurch sparen wir Zeit und erhöhen die Qualität zum Start der Serienproduktion." - Bild: BMW

  • Die Messtechnik-Ingenieure im sogenannten 0-Werk haben freie Sicht auf die Messzelle. Nach der mehrstündigen Messung sehen sie CAD-Modell und Abweichung übereinander mehrfarbig dargestellt. - Bild: BMW

    Die Messtechnik-Ingenieure im sogenannten 0-Werk haben freie Sicht auf die Messzelle. Nach der mehrstündigen Messung sehen sie CAD-Modell und Abweichung übereinander mehrfarbig dargestellt. - Bild: BMW

  • Statt geklebter Referenzmarken gibt es bei BMW nun per 3D-Druck gefertigte Referenzwürfel. Ein Vakuum hält sie auf der Fahrzeugoberfläche. Der Lack bleibt dabei sauber. - Bild: BMW

    Statt geklebter Referenzmarken gibt es bei BMW nun per 3D-Druck gefertigte Referenzwürfel. Ein Vakuum hält sie auf der Fahrzeugoberfläche. Der Lack bleibt dabei sauber. - Bild: BMW

  • Hinter der etwa 6 x 8 Meter großen Plexiglaskabine steuern an drei PC-Arbeitsplätzen die Ingenieure ihre Messungen. Die beiden fahrbaren Säulen in der Kabine sind mit jeweils einem Fanuc-Roboter bestückt, an dessen Ende ein breiter Messkopf mit zwei Kameras und einem Projektor montiert ist. - Bild: BMW

    Hinter der etwa 6 x 8 Meter großen Plexiglaskabine steuern an drei PC-Arbeitsplätzen die Ingenieure ihre Messungen. Die beiden fahrbaren Säulen in der Kabine sind mit jeweils einem Fanuc-Roboter bestückt, an dessen Ende ein breiter Messkopf mit zwei Kameras und einem Projektor montiert ist. - Bild: BMW