Friedrich Eichiner BMW

BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner hatte erst vor wenigen Tagen gesagt, die Schwäche in China könne noch "ein, zwei Jahre lang andauern. - Bild: BMW Group

"Wir sehen noch kein Wachstum in unseren Zahlen", sagte er vor Journalisten zu Beginn der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Auch die Preissituation in China habe sich bislang nicht verbessert. BMW hofft wie andere Autohersteller nach einem Wachstumseinbruch in China auf eine Erholung der Absatzlage in dem Land.

Eichiner hatte erst vor wenigen Tagen gesagt, die Schwäche in China könne noch "ein, zwei Jahre lang andauern". Auf der IAA wiederholte er, es sei unklar, wann sich die Lage entspanne. Es gebe gleichwohl keinen Grund, die konzernweiten Prognosen für das Gesamtjahr zu korrigieren.

Vertiefte Zusammenarbeit mit Toyota

Eichiner stellte am Dienstag zudem eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit Toyota in Aussicht. Bislang kooperiert BMW mit dem japanischen Konkurrenten vor allem bei der Entwicklung von Brennstoffzellen. Beide Hersteller seien interessiert daran, die Zusammenarbeit auszubauen, sagte Eichiner. Die Verantwortlichen führten entsprechende Gespräche. Es sei aber zu früh, um über konkrete Pläne zu sprechen