BMW Ian Robertson

BMW lieferte im Vergleich mit den beiden deutschen Premium-Konkurrenten im Jahr 2015 gleichwohl einmal mehr die meisten Fahrzeuge aus. - Bild: BMW Group

"Wenn wir uns die Absatzkrone nicht gesichert hätten, wäre das in Ordnung gewesen", sagte der Manager während der Detroit Motor Show am Montag. BMW lieferte im Vergleich mit den beiden deutschen Premium-Konkurrenten im Jahr 2015 gleichwohl einmal mehr die meisten Fahrzeuge aus.

Die drei Autohersteller haben sich das Ziel gesetzt, bis 2020 die meisten Premiumwagen weltweit zu verkaufen.

Konzernweit, also inklusive der Marken Mini und Rolls-Royce, setzte BMW im vergangenen Jahr rund 2,25 Millionen Autos ab. Von der Kernmarke BMW verkaufte BMW rund 1,9 Millionen Autos. Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz, also inklusive Smart, kam auf knapp 2 Millionen Pkw, Audi setzte rund 1,8 Millionen Fahrzeuge ab.

Mit Blick auf die Entwicklung der wichtigsten Pkw-Märkte bleibt Robertson für das aktuelle Jahr zurückhaltend. In den USA werde es noch ein leichtes Wachstum geben, wahrscheinlich im einstelligen Prozentbereich, sagte er. Den chinesischen Markt sieht er weiter volatil und erwartet derzeit ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

In Westeuropa zeige sich ein gemischtes Bild. In Südeuropa, allen voran in Spanien, Frankreich und Italien seien zwar hohe Wachstumsraten zu erwarten, doch nach wie vor ausgehend von einem recht niedrigen Niveau. Großbritannien und Deutschland seien dagegen im vergangenen Jahr sehr stark gewesen. Insgesamt sei Europa auch in diesem Jahr immer noch in einer Erholungsphase.