BMW i3 Elektroauto

Auch wenn BMW technisch dazu in der Lage ist, schon heute Fahrzeuge mit einer hohen Reichweite zu produzieren, setzt man auf Weiterentwicklungen in der Batterietechnik. - Bild: BMW Group

Wenn es um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes gehe, kämen solche Fahrzeuge "nicht gut weg", sagte BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner zu Beginn der Messe in Frankfurt. Bei der Produktion der dafür benötigten Batterien entstehe derart viel CO2, dass dies im späteren Betrieb nicht wieder aufzuholen sei. Die Volkswagen-Töchter Audi und Porsche dagegen stellen auf der IAA Konzeptfahrzeuge mit rund 500 Kilometern rein elektrischer Reichweite vor.

"Das ist bewusst nicht unser Weg", sagte BMW-Vorstand Eichiner. Auch wenn der Münchner Hersteller technisch dazu in der Lage sei, schon heute Fahrzeuge mit einer hohen Reichweite zu produzieren, setze BMW auf Weiterentwicklungen in der Batterietechnik. "Wir wissen, dass sich die Speicher schon sehr bald verbessern werden", sagte Eichiner.

"Noch sehr viel Gehirnschmalz notwendig"

Porsche-Vertriebsvorstand Bernhard Maier gab im Interview mit Dow Jones Newswires zu, es müsse "noch sehr viel Gehirnschmalz" in die Entwicklung von Elektroautos fließen. Er wies zudem aber darauf hin, dass es derzeit kein einheitliches Berechnungsschema für den CO2-Ausstoß gebe, das auch die Umweltbelastung während der Produktion einbeziehe.

Porsche zeigt auf der IAA das Konzeptfahrzeug "Mission E", über dessen Bau der Sportwagenhersteller nach den Worten von Maier in Kürze entscheiden will. Der Wagen soll ohne Nachzuladen rund 500 Kilometer mit der Energie aus einer Elektrobatterie fahren können.