Russland, China, die USA und Brasilien haben BMW einen neuen Absatzrekord beschert. In den ersten

Russland, China, die USA und Brasilien haben BMW einen neuen Absatzrekord beschert. In den ersten sieben Monaten des Jahres haben die Münchener fast 18% mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum (Bild: BMW).

FRANKFURT (Dow Jones/ks)–Der größte Hersteller von Oberklassewagen legte im Juli auf zahlreichen Märkten deutlich zu: Unter anderem in den USA (+11,7%), in China (+36,1%), in Brasilien (+22,1%) und in Russland (+53,9%) gab es zweistellige Zuwächse. In Deutschland lag der Absatz insbesondere aufgrund des Modellwechsels beim 1er leicht unter dem Vorjahresniveau (-0,8%).

Die blau-weiße Kernmarke wurde 108.700 Mal verkauft – ein Plus von 7,1%. Erfolgsgaranten waren einmal mehr die weltweit gefragten SUVs X3 und X1 sowie der neue 5er. Für einen Mini entschieden sich im Juli gut 20.150 Kunden (+10,5%).

“Dies war der bislang absatzstärkste Juli in der Geschichte der BMW Group”, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. “Wir sind damit auf einem guten Weg, im Gesamtjahr mit über 1,6 Mio verkauften Fahrzeugen einen neuen Absatzrekord zu erreichen. Wir profitieren von unseren attraktiven Modellen, die bei Kunden in aller Welt sehr begehrt sind.”

Nach sieben Monaten hat BMW insgesamt knapp 962.500 Autos verkauft, 17,9% mehr als im Vojahreszeitraum. Die Kernmarke fand rund 798.600 Käufer. Damit ist BMW weiter auf Kurs, auch in diesem Jahr der Branchenprimus zu bleiben.

Konkurrent Audi schlug zwischen Januar und Juli dank des gefragten A6 sowie der SUVs Q5 und Q7 758.950 Autos los (+17,5%). Bei der Daimler-Tochter Mercedes-Benz waren es etwa 774.250 Stück (+8,5%), wovon etwas mehr als 710.900 den Stern auf der Kühlerhaube trugen. Sämtliche deutschen Premiumhersteller wollen dank der großen Nachfrage in Schwellenländern wie China sowie der Erholung in den USA in diesem Jahr neue Bestmarken bei den Verkäufen aufstellen.