BMW, Elektroauto

BMW will offensichtlich mehr in Start-ups investieren. Der Autobauer hat seinen Risikokapitalfonds aufgestockt. - Bild: BMW

Wie das "Handelsblatt" berichtet, werde zudem der Sitz des 2011 gegründeten Fonds von New York ins Silicon Valley verlegt. "Wir wollen das Suchfeld jetzt erweitern und gehen in die Bay Area um San Francisco", so BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer gegenüber der Zeitung. Jedes zweite Startup beschäftige sich dort mit Mobilität.

BMW ist der bislang einzige deutsche Autohersteller, der einen solchen Fonds unterhält. Das Geld soll vor allem in Unternehmen gesteckt werden, die sich mit der Zukunft der Mobilität beschäftigen. Investiert werden soll typischerweise in einzelne Startups zwischen 500.000 und zehn Millionen Dollar.

Der Münchner OEM hoffe, mit dem Fonds schneller auf Trends in der Technologieszene reagieren zu können. "Wir haben gelernt: Die Szene ist unglaublich schnell, niemand nimmt Rücksicht auf die Entscheidungswege von Großkonzernen", sagte Schwarzenbauer.

 

BMW 5er Erlkönig in der 3D-Messzelle

  • Der 5er BMW wird in 80 x 80 cm große Flächenabschnitte unterteilt. Kamerasensoren im Blue-Light-Technology-Messsystem ‚Atos Triple Scan‘ liefern genaue Messergebnisse und vollständige Daten. - Bild: BMW

    Der 5er BMW wird in 80 x 80 cm große Flächenabschnitte unterteilt. Kamerasensoren im Blue-Light-Technology-Messsystem ‚Atos Triple Scan‘ liefern genaue Messergebnisse und vollständige Daten. - Bild: BMW

  • Das schmalbandige blaue Licht erlaubt präzise Messungen unabhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung. Die Fanuc-Roboter bewegen sich von Referenzmarke zu Referenzmarke. Für ihre absolute Positionierung brauchen sie klare Anhaltspunkte. Dieses Verfahren heißt Photogrammetrie. - Bild: BMW

    Das schmalbandige blaue Licht erlaubt präzise Messungen unabhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung. Die Fanuc-Roboter bewegen sich von Referenzmarke zu Referenzmarke. Für ihre absolute Positionierung brauchen sie klare Anhaltspunkte. Dieses Verfahren heißt Photogrammetrie. - Bild: BMW

  • Eduard Obst: "Das ist die erste Messzelle weltweit, die in der Geschwindigkeit vollautomatisiert ein Gesamtfahrzeug vermessen kann." - Bild: BMW

    Eduard Obst: "Das ist die erste Messzelle weltweit, die in der Geschwindigkeit vollautomatisiert ein Gesamtfahrzeug vermessen kann." - Bild: BMW

  • Eduard Obst: "Mit einer einzigen Messung erhalten wir ein vollständiges 3D-Datenmodell des gesamten Fahrzeugs. Aufwendige Einzelmessungen und Datenabgleiche entfallen. Dadurch sparen wir Zeit und erhöhen die Qualität zum Start der Serienproduktion." - Bild: BMW

    Eduard Obst: "Mit einer einzigen Messung erhalten wir ein vollständiges 3D-Datenmodell des gesamten Fahrzeugs. Aufwendige Einzelmessungen und Datenabgleiche entfallen. Dadurch sparen wir Zeit und erhöhen die Qualität zum Start der Serienproduktion." - Bild: BMW

  • Die Messtechnik-Ingenieure im sogenannten 0-Werk haben freie Sicht auf die Messzelle. Nach der mehrstündigen Messung sehen sie CAD-Modell und Abweichung übereinander mehrfarbig dargestellt. - Bild: BMW

    Die Messtechnik-Ingenieure im sogenannten 0-Werk haben freie Sicht auf die Messzelle. Nach der mehrstündigen Messung sehen sie CAD-Modell und Abweichung übereinander mehrfarbig dargestellt. - Bild: BMW

  • Statt geklebter Referenzmarken gibt es bei BMW nun per 3D-Druck gefertigte Referenzwürfel. Ein Vakuum hält sie auf der Fahrzeugoberfläche. Der Lack bleibt dabei sauber. - Bild: BMW

    Statt geklebter Referenzmarken gibt es bei BMW nun per 3D-Druck gefertigte Referenzwürfel. Ein Vakuum hält sie auf der Fahrzeugoberfläche. Der Lack bleibt dabei sauber. - Bild: BMW

  • Hinter der etwa 6 x 8 Meter großen Plexiglaskabine steuern an drei PC-Arbeitsplätzen die Ingenieure ihre Messungen. Die beiden fahrbaren Säulen in der Kabine sind mit jeweils einem Fanuc-Roboter bestückt, an dessen Ende ein breiter Messkopf mit zwei Kameras und einem Projektor montiert ist. - Bild: BMW

    Hinter der etwa 6 x 8 Meter großen Plexiglaskabine steuern an drei PC-Arbeitsplätzen die Ingenieure ihre Messungen. Die beiden fahrbaren Säulen in der Kabine sind mit jeweils einem Fanuc-Roboter bestückt, an dessen Ende ein breiter Messkopf mit zwei Kameras und einem Projektor montiert ist. - Bild: BMW