"Not amused" über die Abgasmanipulationen durch VW ist BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich.

"Not amused" über die Abgasmanipulationen durch VW ist BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich. Foto: BMW AG.

BMW habe im eigenen Unternehmen schon vor rund 20 Jahren Regeln installiert, die derartige Verstöße ausschließen sollen.

Mit Hinweis auf den VW-Skandal sagte der BMW-Entwicklungsvorstand, die vergangene Woche sei für ihn "durchaus anstrengend" gewesen. BMW hatte sich vorübergehend gegen Spekulationen wehren müssen, auch der Münchner Hersteller habe bei Abgastests getrickst. Ein schnelles Ende der Diskussion über die Abgaswerte erwartet Fröhlich nicht: Er erwarte, dass die Diskussion die Branche "in den nächsten sechs Monaten" begleiten werde.

Der BMW-Vorstand sagte zudem voraus, dass die Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit "von hoher Unsachlichkeit geprägt" sein werde. Es habe nichts mit Manipulationen zu tun, wenn Fahrzeuge im Realbetrieb viel mehr Schadstoffe ausstoßen würden als in Testsituationen, sagte er. Dies unterscheide die Öffentlichkeit aber nicht.