Der Handelsstreit zwischen den USA und China schwelt weiter.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China schwelt weiter. - Bild: Pixabay

Nach den US-Ausfuhrgesetzen dürfe Boeing wegen wichtiger Rüstungstechnik keine Satelliten direkt an China verkaufen, schreibt das Blatt. Dem Bericht zufolge sollte ein chinesisches Staatsunternehmen den Auftrag finanzieren. Formaler Auftraggeber war dem Bericht zufolge Global IP, ein Start-up aus Los Angeles.

Die Firma sei allerdings mit ihren Zahlungen in Verzug geraten. Global IP reagierte zunächst nicht auf die Nachfrage des "Wall Street Journal".

Wollte China Satellitentechnik militärisch nutzen

Die Zeitung zitiert eine mit Boeings Überlegungen vertraute Person mit der Aussage, dass geschäftliche Überlegungen den Konzern zur Stornierung des Deals bewegt hätten. Boeing wolle den Satelliten, der schon fast fertiggestellt sei, nun voraussichtlich anderweitig verkaufen.

Der Satellit sollte offiziell die Internetverbindungen nach Afrika verbessern. Staatliche Vertreter in den USA hätten allerdings Bedenken, dass China die Technik auch für militärische Zwecke einsetzen könnte.

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