Bombardier, Business Aircraft

Bombardier produziert unter anderem Firmenjets. - Bild: Bombardier

Der Umsatz stieg zwar auf 3,8 von 3,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Er fiel aber deutlich geringer aus als erwartet. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten mit 4,1 Milliarden gerechnet.

Im vergangenen Monat hatte sich Bombardier bei seinen Mittelstreckenjets der C-Serie auf eine Kooperation mit Airbus verständigt. Damit wollen die beiden Unternehmen vor allem dem US-Rivalen Boeing zusetzen.

Bombardier-Chef Alain Bellemare pries die Partnerschaft am Donnerstag. Die Größe des C-Programms könne damit mehr als verdoppelt werden. Überdies sei Bombardier bei seinem auf fünf Jahre angelegten Plan zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung auf Kurs.

Großauftrag für Flugzeuge

Bombardier hat eine Absichtserklärung mit einem ungenannten europäischen Kunden über bis zu 61 Maschinen der C-Serie unterzeichnet. Die feste Bestellung von 31 Maschinen ist nach Unternehmensangaben 2,4 Milliarden Dollar wert. Das Volumen der kompletten Bestellung läge bei 4,8 Milliarden.

Im vergangenen Quartal hat Bombardier 31 Business-Maschinen ausgeliefert, im bisherigen Jahresverlauf waren es 96. Das Ziel von 135 im laufenden Jahr werde erreicht, so der Konzern.

Der freie Cashflow lag im Quartal im Rahmen der Erwartungen bei minus 495 Millionen Dollar. Der Quartalsverlust betrug 117 Millionen Dollar oder 5 Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Fehlbetrag bei 94 Millionen Dollar oder 4 Cent je Aktie gelegen. Analysten hatten einen deutlich geringeren Verlust erwartet.

Bereinigt um Sondereffekte betrug der Verlust je Aktie 1 Cent. Damit hatten Analysten gerechnet.