"Wir gehen davon aus, dass wir unser Geschäft in Südkorea in den kommenden Jahren vergleichbar

"Wir gehen davon aus, dass wir unser Geschäft in Südkorea in den kommenden Jahren vergleichbar stark ausbauen können", erklärte Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. -Bild: Bosch

Bosch baut sein Geschäft in Südkorea weiter aus: Im vergangenen Jahr erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro im Land ein Plus von mehr als 20 Prozent.

“Wir gehen davon aus, dass wir unser Geschäft in Südkorea in den kommenden Jahren vergleichbar stark ausbauen können”, erklärte Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für die Region Asien-Pazifik. Um seine Position im koreanischen Markt weiter zu stärken, kündigte Bosch vor kurzem ein Joint Venture mit dem Wischerhersteller Kyung Chang Wiper Corp (KCW) an.

Das Gemeinschaftsunternehmen wird bereits in den kommenden Wochen unter dem Namen KB Wiper Systems den Betrieb aufnehmen. Insgesamt sollen dort rund 700 Mitarbeiter tätig sein. Bosch plant seinen Wischer-Bereich in Südkorea in das neue Unternehmen einzubringen. KCW fügt gleichzeitig ihr globales Geschäft mit Wischerarmen und -blättern hinzu. Das Joint Venture wird mit einer neuen Firmenzentrale in Daegu angesiedelt.

Seit 30 Jahren ist Bosch in Südkorea mit mittlerweile knapp 2.000 Mitarbeitern an insgesamt sechs Standorten präsent.

In der Region Asien-Pazifik erzielte Bosch 2014 ein Umsatzwachstum von 17 Prozent auf 13 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt lag das Plus bei 19 Prozent. Der Anteil der Region am Gesamtumsatz erreichte erstmals knapp 27 Prozent. Besonders kräftig legte dabei China zu – mit einem nominalen Umsatzplus von 27 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht