Bosch-Standort Abstatt: Die Zahl der Mitarbeiter soll von 3.400 auf 3.800 steigen. - Bild: Bosch

Bosch-Standort Abstatt: Die Zahl der Mitarbeiter soll von 3.400 auf 3.800 steigen. - Bild: Bosch

Der Autozulieferer Bosch investiert rund 70 Milliarden Euro in seinen Entwicklungsstandort für Fahrerassistenzsysteme in Abstatt.

“Die Mitarbeiterzahl in Abstatt ist seit Eröffnung des Standorts im Jahr 2004 kontinuierlich gewachsen, so dass die vorhandenen Gebäude nicht mehr ausreichen. Der Ausbau des Standorts ist ein Zeichen für die erfolgreiche Entwicklung unseres Geschäfts und eine Investition in die Zukunft der angesiedelten Bereiche”, kommentiert Gerhard Steiger, Präsident von Chassis Systems Control und Standortleiter in Abstatt. Derzeit sind am Standort Abstatt 3.400 Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen beschäftigt.

In Abstatt im Kreis Heibronn sind der Geschäftsbereich Chassis Systems Control der Robert Bosch GmbH sowie die 100-prozentige Bosch-Tochtergesellschaft Bosch Engineering GmbH angesiedelt. Bosch entwickelt hier unter anderem elektronische Bremssysteme und Spur- und Parkassistenten.

Von Abstatt aus starten auch die vollautomatischen Testwagen, die Bosch auf der Autobahn 81 testfahren lässt – derzeit auf Basis eines Tesla Model S. Im kommenden Jahr will der Konzern eine Milliarde Euro Umsatz mit Fahrerassistenzsystemen erwirtschaften.

Bis 2018 sollen zwei neue Gebäude sowie 1.300 zusätzlichen Parkplätze am Standort gebaut werden. In den Gebäuden werden auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern neue Büros, Besprechungszimmer, Projektflächen sowie ein weiteres Betriebsrestaurant entstehen. Vorbehaltlich der Baugenehmigungen durch die Gemeinden Abstatt und Untergruppenbach soll bereits Ende 2015 mit dem Bau der Parkplätze begonnen werden. Baustart für die Gebäude ist für Mitte 2016 geplant.

Karoline Kopp