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Continental und Bosch steigen bei Here ein. - Bild: Continental

Beide Unternehmen erhalten einen Anteil von jeweils 5 Prozent an Here, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Die Anteile kommen von Daimler, BMW und der VW -Tochter Audi. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Die deutschen Premiumautohersteller hatten Here 2015 für mehr als 2,5 Milliarden Euro vom finnischen Netzwerkausrüster Nokia gekauft. Unter anderem sind auch Intel sowie asiatische Investoren beteiligt. Here soll den Autobauern und ihren Partnern hochpräzise Karten liefern und so das automatisierte Fahren unterstützen. Zudem soll das Unternehmen Unabhängigkeit von anderen großen Kartenanbietern wie Google gewährleisten.

  • Daimler, autonomes Fahren, Australien

    Schwerpunkte der Testfahrten in Australien, die von Sydney über Canberra und Albury bis in den Stadtverkehr von Melbourne führen, sind die Validierung der digitalen Kartendaten von Here, die Erkennung von landesspezifischen Verkehrszeichen und die Erprobung des innovativen Digital Light Systems. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, Australien

    Die Besonderheiten in Australien zeigen, wie wichtig es auf dem Weg zum autonomen Fahren ist, weltweite Einblicke in den realen Verkehr zu gewinnen und automatisierte Fahrfunktionen an die jeweiligen Verkehrspraktiken und ‑bedingungen anzupassen. Mit dem Intelligent World Drive testet Mercedes-Benz über einen Zeitraum von fünf Monaten automatisierte Fahrfunktionen auf fünf Kontinenten. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, Australien

    Statt der klassischen Beschilderung aus Metall nutzt das australische Verkehrssystem zunehmend elektronische Displays mit variablen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Diese Schilder sind eine Herausforderung für die Leistungsfähigkeit der Digitalkamera und die Qualität der digitalen Kartendaten, die es ermöglichen, dass automatisierte Fahrfunktionen zuverlässig funktionieren. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, Australien

    Autonomes Fahren ist eines der vier strategischen Zukunftsfelder, die unter dem Akronym CASE integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der Daimler AG sind. CASE steht für Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric). - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, Australien

    Mercedes-Benz hat in den vergangenen sieben Jahren weltweit rund 5.100 Testfahrten mit 175 Testfahrzeugen für Validierungen von Fahrerassistenzsystemen durchgeführt. Ein Großteil davon fand im Rahmen von kundennahen Fahrerprobungen statt. - Bild: Daimler

  • Daimler, autonomes Fahren, Australien

    Rechts abbiegen von der linken Spur, blinkende Geschwindigkeitsbegrenzung, Kängurus springen über die Straße: Der Straßenverkehr in Australien birgt einige ganz besondere Herausforderungen. - Bild: Daimler

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    Eine weitere Besonderheit ist die Verkehrssituation, die als „ Hook Turn“ bezeichnet wird und weltweit nur in Melbourne anzutreffen ist. Sie dient zum Abbiegen von Straßen, die auch von Straßenbahnen im Stadtzentrum von Melbourne genutzt werden. Wer nach rechts über die Straßenbahngleise abbiegen will, muss in die linke Spur wechseln. Das Sensorsystem eines automatisierten und autonomen Fahrzeugs muss in der Lage sein, das Hook Turn-Schild zu erkennen und richtig zu interpretieren, so dass das System in der Zukunft auch in solchen Situationen Hilfe leisten kann. - Bild: Daimler

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    Das Testfahrzeug ist mit einem Scheinwerferprototyp mit der Digital Light Technologie ausgestattet. Das blendfreie kontinuierliche Fernlicht verwendet Chips mit über einer Million Mikrospiegeln und damit Pixeln pro Scheinwerfer. So erreicht es laut Daimler eine ideale Lichtverteilung unter allen Fahrbedingungen und kann auch Lichtschienen auf die Straße projizieren, um mit der Umgebung zu kommunizieren. - Bild: Daimler

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    Ebenfalls ungewöhnlich im Vergleich zum europäischen Straßenverkehr ist die extrem hohe Anzahl von Tieren, die die Straße überqueren, insbesondere in den dünn besiedelten Regionen. Ebenso hoch ist die Zahl der Unfälle mit Emus, Koalas, Wombats oder Kängurus. Automatisierte Fahrfunktionen könnten helfen, das Risiko derartiger Kollisionen zu minimieren oder sie so weit wie möglich zu vermeiden. Dazu müssen Sensoren wie Kameras und Radarsysteme die Tiere rechtzeitig erkennen und ihre genaue Entfernung berechnen. - Bild: Daimler