Augmented Reality erweitert zum Beispiel Handbücher zu digitalen Reparatur-Anleitungen. Foto:

Augmented Reality erweitert zum Beispiel Handbücher zu digitalen Reparatur-Anleitungen. Foto: Reflekt GmbH.

Bosch arbeite bereits seit zwei Jahren mit dem Münchner Unternehmen bei der Entwicklung von Augmented-Reality-Anwendungen für Produktion, Werkstatt, Schulung und Verkauf zusammen, hieß es in der Mitteilung weiter. Beide Unternehmen hätten bereits eine Plattform entwickelt, die systemübergreifend in verschiedene IT-Infrastrukturen integriert werden könne.

Solche Augmented-Reality-Anwendungen erweitern die Wirklichkeit mit zusätzlichen Informationen. Richtet der Nutzer beispielsweise die Kamera seines Mobiltelefons auf einen bestimmten Bereich, dann erscheinen digitale Informationen, wie 3D-Objekte, Erklärungen oder Videos, die auf dem Display dargestellt werden, hieß es in der Mitteilung. Bosch nennt als Beispiel einen Werkstattmitarbeiter, dem Arbeitsanweisungen, Fehlercodes oder für die Reparatur benötigte Werkzeuge angezeigt werden.

"Augmented-Reality-Anwendungen werden künftig in vielen Bereichen unseres Lebens eingesetzt. In der Industrie und im Automotive Aftermarket sparen sie Zeit und reduzieren Kosten", sagte der zuständige Bosch-Bereichsvorstand Hans-Peter Meyen. Deshalb sieht Bosch neben Anwendungen für den Automobilsektor auch Potenzial in anderen Branchen.