Erst vor Kurzem kündigte der Konzern an, wegen der Ölpreisverfalls 300 Stellen in Schottland zu

Erst vor Kurzem kündigte der Konzern an, wegen der Ölpreisverfalls 300 Stellen in Schottland zu streichen. - Bild: kru

Der britische Energiekonzern BP spart angesichts des Ölpreisverfalls bei den Gehältern: BP-CEO Bob Dudley teilte den Mitarbeitern am Montag in einem Memo mit, der Konzern werde die Basisgehälter 2015 einfrieren.

Das sei Teil einer größeren Runde an Kosteneinsparungen und -senkungen, die der Konzern vorgenommen habe. Der Ölpreis ist seit Mitte 2014 um mehr als die Hälfte eingebrochen.

“Wir sehen das als umsichtige Antwort auf das aktuell herausfordernde Marktumfeld, in dem BP tätig ist”, sagte der Sprecher weiter.

Große wie kleine Ölkonzerne haben wegen der Ölpreiseinbruchs derzeit mit ihren Kosten zu kämpfen. BP hatte allerdings bereits Vermögenswerte verkauft und die Ausgaben gesenkt, bevor die Preise sich seit Mitte vergangenen Jahres abgeschwächt haben. Nach der Katastrophe auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko 2010 hat BP Assets im Volumen von über 40 Milliarden Dollar verkauft und seine Öl- und Gasproduktion deutlich reduziert.

Erst vor Kurzem kündigte der Konzern an, wegen der Ölpreisverfalls 300 Stellen in Schottland zu streichen. Das war das bisher eindeutigste Zeichen für die Probleme, mit denen die wichtigste Ölförderregion Großbritanniens zu kämpfen hat.

Im Dezember hatte BP angekündigt, dass im Zuge der Restrukturierung eine Belastung von insgesamt rund eine Milliarde US-Dollar anfallen werde. Gebucht würden die Beträge in den kommenden fünf Quartalen, beginnend mit dem Schlussquartal 2014.

Dow Jones Newswires/Evelyn Mahlik