Dr. Siegfried Schmalzried:

Dr. Siegfried Schmalzried: "MAG ist im Sektor der erneuerbaren Energien schon länger eine feste Größe" (Bild: MAG)

STUTTGART (bl). Mit einem neuen Expertenteam und beachtlichem Auftragseingang macht MAG 2010 bei Produktionslösungen für Kunden aus dem Bereich der erneuerbaren Energien auf sich aufmerksam. Kernaufgabe der Ingenieure und Konstrukteure im Team ist die Entwicklung und Umsetzung automatisierter Fertigungslösungen für Solarmodule und Windkraftanlagen. So konnten bereits mehr als 30 Fertigungsanlagen in den letzten 5 Jahren an die Solarindustrie geliefert werden. Der neu geschaffene Geschäftsbereich hat seinen Sitz im Schweizerischen Schaffhausen und in Hebron, USA.

Dr. Siegfried Schmalzried leitet die Aktivitäten in Europa und Asien. Laut Schmalzried trägt die neue Struktur jetzt schon Früchte. “In den letzten Monaten konnten wir einen Auftragseingang von mehr als 20 Millionen Euro verbuchen, was ungefähr einem Marktanteil von 30 % entspricht.” 

Schmalzried ergänzt: “Unser Geschäftsbereich ist neu, MAG ist allerdings im Sektor der erneuerbaren Energien schon länger eine feste Größe. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen weltweit eine Führungsposition bei der Herstellung von automatisierten Fertigungsanlagen für Solarmodule sowie bei der Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen erarbeitet.” Schmalzried erklärt: “MAG hat in den letzten 5 Jahren mehr als 30 automatisierte Produktionsanlagen für Solarmodule weltweit verkauft. Dabei haben unsere Systeme dazu beigetragen, die Herstellkosten für die Module auf ein Rekordtief zu senken.” 

Im Bereich der spanenden Fertigung arbeitet MAG momentan als Projektpartner an der Entwicklung eines neuen Konzepts zur hochproduktiven Bearbeitung von Windturbinennaben. “Dieses einzigartige System zur Bearbeitung von Naben wird die Produktionsrate von momentan 1 auf 5 pro Tag erhöhen. Gleichzeitig werden Bearbeitungszeiten von 20 bis 24 Stunden auf etwas mehr als 4 Stunden reduziert”, betont Schmalzried.