Zapfsäule Diesel

Betroffene Diesel-Fahrzeuge sollen mit Software-Updates umgerüstet würden. - Bild: Pixabay

Dies teile das Verkehrsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mit. „Die Hersteller haben ihr Wort gegeben, bis Ende dieses Jahres 5,3 Millionen Fahrzeuge mit Software-Updates umzurüsten“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). „Wir hatten bereits im Frühjahr auf den Zeitdruck verwiesen und Fristen gesetzt. Sie hängen aber mit genehmigungsfähigen Unterlagen und der Umsetzung deutlich hinterher. Sie laufen damit Gefahr, ihr Versprechen zu brechen. Ich fordere eindringlich, dass sie schnellstmöglich die restlichen Fahrzeuge abarbeiten. Ansonsten verspielen sie erneut Vertrauen.“

Dass noch nicht alle 5,3 Millionen Autos fertig umgerüstet sind, liegt nach Darstellung des Ministeriums daran, dass die Hersteller zu ihren Anträgen auf Freigabe des Software-Updates zum Teil noch die notwendigen technischen Unterlagen an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) liefern müssen. Man erwarte, dass dies für alle Anträge schnellstmöglich erfolge, hieß es.

Mit den Software-Updates soll der Schadstoffausstoß deutlich gesenkt werden. Vielerorts werden Grenzwerte überschritten, Gerichte haben deswegen in mehreren Städten Fahrverbote angeordnet.

  • Honda CR-V

    Die geringsten Kosten für die Hardware-Nachrüstung von Diesel-Pkw der Schadstoffklasse Euro-5 in unserem Ranking entstehen für Honda. Der japanische Autohersteller müsste um seine Modelle wie beispielsweise den Honda CR-V umzurüsten vergleichsweise wenig, nämlich "nur" 22 Millionen Euro, auf den Tisch legen. - Bild: Honda

  • Mazda

    Schon 5 Millionen Euro mehr Kosten kommen auf Mazda zu: der ebenfalls japanische Autobauer wird laut der Berechnungen der Bundestagsfraktion der Partei die Grünen 27 Millionen Euro in die Nachrüstung investieren müssen. - Bild: Pixabay

  • Toyota CHR

    Das multinationale Unternehmen Toyota soll mit 67 Millionen Euro für die Umrüstung seiner Diesel-PKW rechnen. Der abgebildete Toyota C-HR wäre davon aber nicht betroffen, denn er ist nur als Benziner erhältlich. - Bild: Pixabay

  • Nissan Qashqai

    Bei dem Nissan Qashqai handelt es sich um einen Diesel-PKW der Schadstoffklasse Euro-5. Für die Nachrüstung dieses und der anderen Modelle wird der dritte hier aufgelistete japanische Hersteller, Nissan, insgesamt 94 Millionen Euro blechen müssen. - Bild: Nissan

  • Volvo S60

    Volvo schrammt nur ganz knapp an Kosten im 9-stelligen Bereich vorbei: 99 Millionen Euro wird der schwedische Autobauer in die Umrüstung seiner Dieselfahrzeuge, wie etwa dem Volvo S60, investieren müssen. - Bild: Volvo

  • Peugeot 308

    Und hiermit überschreiten wir die 100-Millionen-Marke! Zwar nur knapp, aber der französische Autohersteller Peugeot wird für die Nachrüstung seiner Diesel-PKW 102 Millionen Euro hinblättern müssen. - Bild: Peugeot

  • Hyundai i30

    Weiter gehts mit dem südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai, zu dessen Modellen unter anderem der i30 gehört.113 Millionen Euro soll die Nachrüstung das Unternehmen kosten. - Bild: Hyundai

  • Fiat 500

    Fiat, dessen Firmensitz in Italien liegt, ist aktuell vor allem für seinen kleinen Fiat 500 bekannt. Ausgaben in Höhe von 148 Millionen Euro sollen für die Hardware-Nachrüstung auf den Autobauer zukommen. - Bild: Fiat

  • Renault Talisman

    Der Renault Talisman erfüllt bereits die Schadstoffnorm Euro-6, aber für die Umrüstung der Diesel-PKW, die noch die Abgabsnorm Euro-5 haben, wird der französische Autohersteller 207 Millionen Euro locker machen müssen. - Bild: Renault

  • Opel Corsa

    Hier kommt er, der erste deutsche Automobilhersteller in diesem Ranking: Opel. 310 Millionen Euro wird der Hersteller des abgebildeten Opel Corsa in die Umrüstung investieren müssen. - Bild: Opel

  • Ford Fiesta

    Auch der Ford Fiesta ist als Diesel-Fahrzeug mit der Schadstoffklasse Euro-5 erhältlich. Der amerikanische Autobauer soll für die Umrüstung seiner Diesel-Fahrzeuge 397 Millionen Euro einplanen. - Bild: Ford

  • Mercedes

    Das deutsche Unternehmen Mercedes macht den Anfang bei den Top drei. 527 Millionen Euro soll der Konzern für die Umrüstung einkalkulieren. - Bild: Mercedes

  • 3er BMW

    Platz 2: BMW, mit geschätzten 663 Millionen Euro, die das auch wieder deutsche Unternehmen für die Hardware-Nachrüstung seiner Diesel-PKW locker machen soll. - Bild: BMW

  • Volkswagen Polo

    Mit deutlichem Abstand an der Spitze: Volkswagen. Laut den Berechnungen der Grünen werden sich die Kosten für das erneut deutsche Unternehmen auf 2.569 Millionen, also über 2 Milliarden Euro belaufen. - Bild: Volkswagen

Ranking: Die 10 wertvollsten Autobauer der Welt 2018

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