Fabrice Brégier hat kurz vor seinem Abschied von Airbus vor möglicher neuer Konkurrenz aus China und Russland gewarnt

Fabrice Brégier hat kurz vor seinem Abschied von Airbus vor möglicher neuer Konkurrenz aus China und Russland gewarnt. - Bild: AIrbus

Zudem sei nicht ausgeschlossen, dass ein Akteur etwa aus dem Bereich der großen Internetkonzerne mit einem neuen Niedrigkosten-Konzept auftritt, wie es im Raumfahrtbereich mit dem Unternehmen SpaceX der Fall ist.

"Man muss wachsam bleiben und einen Forschungs- und Technologieplan aufstellen, mit dem das Flugzeug der Zukunft entwickelt werden kann, das 2030 im Dienst sein wird", so der Franzose. Die bisherige Nummer zwei des Konzerns sollte am Dienstag noch der Auslieferung der ersten A350-1000 in Toulouse beiwohnen, der besonders langen Variante des Langstreckenflugzeugs A350, und anschließend das Unternehmen verlassen. Sein Nachfolger ist Guillaume Faury, zuvor Chef der Helikopter-Sparte. Brégiers Abgang ist Teil eines umfassenden Management-Umbaus, Konzernchef Tom Enders wird im April 2019 gehen.

Gleichgewicht wahren

Brégier war seit 2006 auf Führungspositionen des Flugzeugbauers. Der Verwaltungsrat des Luftfahrtkonzerns hatte im Dezember nach wochenlangen Spekulationen und Medienberichten über einen Machtkampf angekündigt, dass Brégier vorzeitig geht und Enders zum Ablauf seines Mandats. Der Franzose sagte, er habe sich zum Abgang entschlossen, weil der Verwaltungsrat ihn nicht zu Enders' Nachfolger machen wollte. Über sein Verhältnis zu dem deutschen Konzernchef sagte er nun: "Wir hätten nicht so gute Ergebnisse erzielt, wenn es zwischen uns keinen Respekt gegeben hätte. (...) Wir konnten zusammenarbeiten, mit Ausnahme der letzten Monate, das muss man zugeben."

Bei der Suche nach Enders Nachfolger hält Brégier die Frage der Nationalität für nicht entscheidend: "Der nächste CEO kann deutsch oder französisch sein, oder sogar eine andere Nationalität haben", sagte der Manager. "Er oder sie wird ein internationales Profil haben müssen, weil die Herausforderungen sich von Europa nach Asien und in die Vereinigten Staaten verlagert haben." Der neue Topmanager müsse aber berücksichtigen, dass die meisten Mitarbeiter in Deutschland und Frankreich arbeiten. Ein "gewisses Gleichgewicht" müsse gewahrt bleiben. Der Verwaltungsrat hatte angekündigt, interne und externe Kandidaten zu prüfen.

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