Deutsche Edelstahlwerke

Involviert an der Durchsuchung durch das Bundeskartellamt ist unter anderem die Deutsche Edelstahlwerke GmbH. - Bild: Deutsche Edelstahlwerke GmbH

Wie die Behörde mitteilte, sind bundesweit mehrere Unternehmen, Verbände und Privatwohnungen durchsucht worden. Namen nannte das Kartellamt nicht.

Involviert ist der Schweizer Konzern Schmolz + Bickenbach, genauer gesagt dessen Tochtergesellschaft Deutsche Edelstahlwerke GmbH (DEW). Wie die Schweizer mitteilten, steht die Durchsuchung im Zusammenhang "mit dem Verdacht auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei der Festlegung von Zuschlägen bei Edelstählen bei verschiedenen Unternehmen der Edelstahlbranche". Die DEW nehme die Vorwürfe "sehr ernst" und kooperiere "vollumfänglich" mit den Behörden.

Das Kartellamt erläuterte, dass eine Durchsuchung auf Basis eines gerichtlichen Durchsuchungsbeschlusses erfolge, welcher einen Anfangsverdacht für einen Kartellrechtsverstoß voraussetze. Eine solche Maßnahme diene der Aufklärung des Sachverhalts und bedeute ausdrücklich nicht, dass sich die betroffenen Unternehmen und Personen tatsächlich eines Kartellrechtsverstoßes schuldig gemacht haben. Bis zum Abschluss des Verfahrens gelte die Unschuldsvermutung.