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In Zukunft müssen alle großen Hersteller ihre Motorsoftware gegenüber dem Kraftfahrt-Bundesamt offenlegen. - Bild: paulina101/pixabay

Laut einem Bericht der Zeitung "Bild am Sonntag" plant Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) schärfere Kontrollen, um Manipulationen durch eine entsprechende Software künftig zu verhindern. Das geht aus den ersten Ergebnissen der von Dobrindt Ende September eingesetzten Untersuchungskommission zum VW-Abgasskandal hervor, wie das Blatt berichtet.

Demnach müssen alle großen Hersteller in Zukunft ihre Motorsoftware gegenüber dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) offenlegen. Zudem sollen die Prüfer von TÜV und Dekra, die die Abgaswerte bei den Autoherstellern messen, regelmäßig ausgetauscht werden. Zusätzlich werden staatliche Prüfstände zu Nachkontrollen eingesetzt.

Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums zitierte Bundesminister Dobrindt am Sonntag auf Nachfrage mit folgenden Worten: "Offenlegung der Motorensoftware und staatliche Prüfstände zur Nachkontrolle werden Teile eines umfassenden Maßnahmenpakets sein."