Bystronic hat das italienische Unternehmen TTM Laser übernommen

Bystronic hat das italienische Unternehmen TTM Laser übernommen. - Bild: Bystronic

Bystronic entwickelt Lösungen für das Schneiden und Biegen von Blechen. Zuletzt hatte das Unternehmen das Technologieangebot für diese Prozessschritte mit neuen Lösungen für Automation, Lageranbindung und digitale Vernetzung erweitert. Neben automatisierten und vernetzten Prozessen der Flachbearbeitung ist laut Bystronic die ergänzende Rohr- und Profilbearbeitung ein wichtiger Schritt, um sich im Wettbewerb erfolgreich zu positionieren. Dabei sei es für Kunden ein Vorteil, all diese Fertigungslösungen aus einer Hand zu bekommen. Ein im Vertrieb und Service stark aufgestellter Anbieter vereinfache ihnen nicht nur den Kauf und Unterhalt, sondern auch die erfolgreiche Integration und Bedienung von Fertigungslösungen.

Seit November 2017 unterstützen Bystronic und TTM Laser dieses Kundenbedürfnis nach eigenen Angaben im Rahmen einer Partnerschaft, die bisher gemeinsame Aktivitäten im Vertrieb beinhaltete. Die positiven Reaktionen bestehender Kunden hätten seither gezeigt, dass in vielen Märkten großer Bedarf nach einer noch engeren Verbindung von Bystronic und TTM Laser besteht. Aus diesem Grund haben sich beide Partner nun auf eine 100 prozentige Übernahme durch Bystronic geeinigt.

Mit den Technologien von TTM vertieft Bystronic laut Mitteilung das bestehende Portfolio im Verarbeitungsschritt Laserschneiden um Anwendungen für Rohre in Durchmessern von 12 bis 815 Millimetern und für Profile. Darüber hinaus ergänze Bystronic das Lösungsportfolio um den Bereich des Laserschweissens grossformatiger Bleche.

Mit der vollständigen Übernahme durch Bystronic bleibt TTM Laser als Marke bis auf weiteres bestehen, hieß es. Kunden würden das Unternehmen in Zukunft als "Member of Bystronic" kennenlernen. Fiorenzo Castellini, bisheriger CEO von TTM Laser werde sich aus der Geschäftsleitung zurückziehen. Er übergibt seine Aufgabe laut Mitteilung an das verbleibende Führungsteam. Der Firmensitz im italienischen Cazzago San Martino und die dort beschäftigten Mitarbeitenden bleiben unter dem Dach der Bystronic erhalten, so das Unternehmen.

"Mit der Verbindung von Bystronic und TTM Laser gewinnen unsere Kunden Zugang zu einem einzigartigen Angebot an Technologien und Innovationen für ihre Blechverarbeitung", sagt Bystronic CEO Alex Waser. "Das Knowhow und Technologieportfolio von TTM Laser ergänzen die bestehenden Fertigungslösungen von Bystronic auf ideale Weise mit erstklassigen Systemen zur Rohr- und Profilbearbeitung. Das Ziel dieser Übernahme ist es, gemeinsam innovative Fertigungslösungen voranzutreiben."

Bystronic

  • ExOne

    Mit einem Umsatz von 45 Millionen Euro im vergangenen Jahr belegt das amerikanische Unternehmen ExOne in Sachen Additive Fertigung den siebten Platz. - Quelle: Statista, Bild: ExOne

  • Concept Laser

    68 Millionen Euro Umsatz konnte die deutsche Firma Concept Laser im Jahr 2016 erzielen und findet sich damit auf dem sechsten Platz der Metalldrucker wieder. - Quelle: Statista, Bild: Concept Laser

  • Arcam

    Arcam, ein schwedischer 3D-Druck-Konzern, erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 68 Millionen Euro. Dieser verschafft Arcam den fünften Platz. - Quelle: Statista, Bild: Arcam

  • SLM Solutions

    Das Unternehmen SLM Solutions kommt ebenfalls aus Deutschland und konnte im letzten Jahr mit Anlagen für die Additive Fertigung einen Umsatz von 81 Millionen Euro verzeichnen. Damit landet das Unternehmen auf Platz 4. - Quelle: Statista, Bild: SLM

  • EOS

    EOS erwirtschaftete unter anderem mit 3D-Druckern im Jahr 2016 einen Umsatz von 315 Millionen Euro und erreicht damit den dritten Platz. - Quelle: Statista, Bild: EOS

  • Renishaw

    Das britische Unternehmen Renishaw landet dank einen Umsatz von 512 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf Platz 2. - Quelle: Statista, Bild: Renishaw

  • Trumpf

    1.010 Millionen Euro Umsatz machte letztes Jahr Trumpf im Bereich Lasertechnik, zu dem die Additive Fertigung gehört. Ein eigner Umsatz für den Bereich wird nicht ausgewiesen. Statista hat Trumpf im Ranking dennoch auf Platz 1 gesetzt. - Quelle: Statista; Bild: Trumpf