Bystronic,Lantek,Partnerschaft,MES

Bystronic und Lantek haben eine sogenannte Innovationspartnerschaft beschlossen. - Bild: Bystronic

Ein erstes wichtiges Ziel der Partnerschaft von Bystronic und Lantek ist laut einer Mitteilung die Entwicklung einer MES-Lösung. Damit ergänzt Bystronic nach eigenen Angaben sein bestehendes Software-Angebot um ein integriertes Produktionsleitsystem (Manufacturing Execution System). Diese MES-Lösung soll Kunden dabei helfen, Automation und digitale Prozesse optimal in ihre Fertigung einzubeziehen. Einen ersten Ausblick auf dieses Technologieprojekt präsentiert Bystronic an der EuroBLECH 2016 in Hannover.

Lantek hat Erfahrung in der Beratung und Entwicklung von Software-Systemen für das Produktionsmanagement. Weltweit unterstützt Lantek Anwender mit einem breiten Software-Angebot für die industrielle Verarbeitung von Blechen, Rohren und Profilen.

Zum Angebot von Bystronic gehören High-Tech-Systeme für die wirtschaftliche Blechverarbeitung. Dazu zählen Laser- und Wasserstrahlschneidsysteme, Abkantpressen, Automationssysteme sowie Software-Lösungen und Services.

Beide Partner sind laut Mitteilung überzeugt davon, mit dieser Kooperation Visionen und Kräfte zu bündeln, um so die zukünftigen Trends und Bedürfnisse der blechverarbeitenden Industrie nachhaltig zu gestalten.

"Ich bin begeistert, dass Lantek nun ein Technologiepartner für Bystronic wird. Das Technologieportfolio von Lantek ist breit und tief. Und Bystronic's Exzellenz ist als Blechverarbeitungsspezialist ist weltbekannt. Innovationen sind ein wichtiger Bestandteil der DNA beider Unternehmen. Diese Partnerschaft wird Bystronic Kunden helfen, ihre Fertigungsprozesse zu transformieren und die Grenzen der Blechverarbeitung zu verschieben", kommentiert Alberto Martinez, CEO Lantek, die Partnerschaft zu Bystronic.

Alex Waser, CEO Bystronic, sagt: "Mit Lantek gewinnen wir einen starken Partner, der uns dabei hilft, unser bestehendes Software-Angebot mit neuen Lösungen zu erweitern. Unsere Kunden gewinnen durch diese Partnerschaft doppeltes Knowhow. Bystronic und Lantek werden Innovationen entwickeln, die Anwender in die digital vernetzte Fertigung führen."

Bystronic

Umfrage: So definieren Industrievertreter Industrie 4.0

  • Fred Schulemann, Leiter Zentralfunktionen Produkton, Audi: "Ein wesentlicher Baustein zur Industrie 4.0 oder – wie wir es bei Audi nennen – Smart Factory ist die Digitalisierung. Die vollständige Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen auch mit Partnern und Lieferanten sowie die Verknüpfung aller Daten wird unser Arbeiten revolutionieren. Prozesse und Entscheidungen werden in nie dagewesener Geschwindigkeit und Präzision ablaufen." - Bild: Audi

    Fred Schulemann, Leiter Zentralfunktionen Produkton, Audi: "Ein wesentlicher Baustein zur Industrie 4.0 oder – wie wir es bei Audi nennen – Smart Factory ist die Digitalisierung. Die vollständige Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen auch mit Partnern und Lieferanten sowie die Verknüpfung aller Daten wird unser Arbeiten revolutionieren. Prozesse und Entscheidungen werden in nie dagewesener Geschwindigkeit und Präzision ablaufen." - Bild: Audi

  • Dr. Jürgen Hohnhaus, CTO, Member of Management Committee, Bystronic: "Unter Industrie 4.0 verstehen wir die Verschmelzung von Produktionsmitteln, Produktionsteilen, Produktionsplanung sowie der Auftragsabwicklung und des Menschen zu einem intelligenten Netzwerk. Dieses cyberphysische System besitzt die Fähigkeit, sich innerhalb definierter Grenzen selbst zu steuern und die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort den richtigen Personen zugänglich zu machen." - Bild: Bystronic

    Dr. Jürgen Hohnhaus, CTO, Member of Management Committee, Bystronic: "Unter Industrie 4.0 verstehen wir die Verschmelzung von Produktionsmitteln, Produktionsteilen, Produktionsplanung sowie der Auftragsabwicklung und des Menschen zu einem intelligenten Netzwerk. Dieses cyberphysische System besitzt die Fähigkeit, sich innerhalb definierter Grenzen selbst zu steuern und die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort den richtigen Personen zugänglich zu machen." - Bild: Bystronic

  • Dr. Markus Fischer, Head of Department Industrial Engineering, Continental: "Aus meiner Sicht trifft die Definition von McKinsey den Begriff Industrie 4.0 am besten. Frei ausgelegt lautet sie: 'Die Anwendung des Internet der Dinge – kurz IoT – in traditionellen Industrien: sensors in everything, networks everywhere, analyze everything'." - Bild: Continental

    Dr. Markus Fischer, Head of Department Industrial Engineering, Continental: "Aus meiner Sicht trifft die Definition von McKinsey den Begriff Industrie 4.0 am besten. Frei ausgelegt lautet sie: 'Die Anwendung des Internet der Dinge – kurz IoT – in traditionellen Industrien: sensors in everything, networks everywhere, analyze everything'." - Bild: Continental

  • Martin Sträb, President, Güdel Group: "Die intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen, Prozessen und Produkten sorgt für hybride Lösungen. Modernste Information und Kommunikation vereinen reale und virtuelle Welt zum Internet der Dinge. Eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion erzeugt effizient und flexibel hochindividualisierte Produkte durch die interaktive Verzahnung über alle Lebenszyklen und Geschäftsprozesse." - Bild: Güdel

    Martin Sträb, President, Güdel Group: "Die intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen, Prozessen und Produkten sorgt für hybride Lösungen. Modernste Information und Kommunikation vereinen reale und virtuelle Welt zum Internet der Dinge. Eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion erzeugt effizient und flexibel hochindividualisierte Produkte durch die interaktive Verzahnung über alle Lebenszyklen und Geschäftsprozesse." - Bild: Güdel

  • Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender Kaeser Kompressoren: "Für Kaeser Kompressoren ist Industrie 4.0 ein Gesamtkonzept zur hocheffizienten Drucklufterzeugung. Es vernetzt alle Elemente von der Produktionsplanung, über die Ausführung bis zur vorausschauenden Wartung und steuert sie so intelligent, dass automatisch die individuell geforderte Druckluft-Leistung und -Qualität entsteht, bei gleichzeitig höchster Verfügbarkeit und Effizienz sowie geringsten Lifecycle-Kosten." - Bild: Kaeser

    Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender Kaeser Kompressoren: "Für Kaeser Kompressoren ist Industrie 4.0 ein Gesamtkonzept zur hocheffizienten Drucklufterzeugung. Es vernetzt alle Elemente von der Produktionsplanung, über die Ausführung bis zur vorausschauenden Wartung und steuert sie so intelligent, dass automatisch die individuell geforderte Druckluft-Leistung und -Qualität entsteht, bei gleichzeitig höchster Verfügbarkeit und Effizienz sowie geringsten Lifecycle-Kosten." - Bild: Kaeser

  • Dr. Peter Adolphs, Geschäftsführer/CTO, Pepperl+Fuchs: "Industrie 4.0 meint die allumfassende Nutzung moderner Netzwerk-Technologien im Bereich der industriellen Produktion, um Effizienz und Flexibilität zu steigern. Dazu gehört vertikale Vernetzung vom Sensor bis zum ERP genauso wie horizontale Vernetzung von Fabriken zu einem Wertschöpfungsnetzwerk, aber auch konsistente Verwaltung aller mit einem Produkt verbundenen Daten über den ganzen Lebenszyklus des Produkts." - Bild: Pepperl+Fuchs

    Dr. Peter Adolphs, Geschäftsführer/CTO, Pepperl+Fuchs: "Industrie 4.0 meint die allumfassende Nutzung moderner Netzwerk-Technologien im Bereich der industriellen Produktion, um Effizienz und Flexibilität zu steigern. Dazu gehört vertikale Vernetzung vom Sensor bis zum ERP genauso wie horizontale Vernetzung von Fabriken zu einem Wertschöpfungsnetzwerk, aber auch konsistente Verwaltung aller mit einem Produkt verbundenen Daten über den ganzen Lebenszyklus des Produkts." - Bild: Pepperl+Fuchs

  • Hans-Joachim Molka, Geschäftsführer, Römheld: "Industrie 4.0 beschreibt makroperspektivisch die Vision der weltweiten Vernetzung von Geschäftsprozessen. Für das einzelne Industrieunternehmen liegt darin die Chance, sichere und ergonomische Arbeitsbereiche durch Vernetzung von Werkstück, Maschine, Arbeitsplatz und Werker zu gestalten. Das sichert Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit mit einer älter werdenden Belegschaft." - Bild: Römheld

    Hans-Joachim Molka, Geschäftsführer, Römheld: "Industrie 4.0 beschreibt makroperspektivisch die Vision der weltweiten Vernetzung von Geschäftsprozessen. Für das einzelne Industrieunternehmen liegt darin die Chance, sichere und ergonomische Arbeitsbereiche durch Vernetzung von Werkstück, Maschine, Arbeitsplatz und Werker zu gestalten. Das sichert Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit mit einer älter werdenden Belegschaft." - Bild: Römheld

  • Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer/CTO, Schunk: "Schunk sieht Industrie 4.0 als Chance, Produkte, Produktion und Geschäftsmodelle zu verbessern beziehungsweise neu zu entwickeln, um das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Industrie 4.0 bietet die Möglichkeit, intelligente Produkte zu vernetzen. Das Ziel ist eine umfassende Flexibilisierung der Produktionsprozesse bei maximaler Transparenz und Wirtschaftlichkeit." - Bild: Schunk

    Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer/CTO, Schunk: "Schunk sieht Industrie 4.0 als Chance, Produkte, Produktion und Geschäftsmodelle zu verbessern beziehungsweise neu zu entwickeln, um das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Industrie 4.0 bietet die Möglichkeit, intelligente Produkte zu vernetzen. Das Ziel ist eine umfassende Flexibilisierung der Produktionsprozesse bei maximaler Transparenz und Wirtschaftlichkeit." - Bild: Schunk

  • Marius Schmeding, CPO, Skybus: "Industrie 4.0 bezeichnet den Wirtschaftswandel im Zeichen der Digitalen Transformation. Industrieunternehmen gelten danach nicht mehr bloß als Produktlieferanten, sondern werden durch die Verbindung ihrer Anlagen und Geräte mit Internet-basierten Funktionen zu innovativen Dienstleistern. Unternehmen begreifen dieses als Chance, um neue Geschäftsfelder zu erschließen und Marktvorteile zu sichern." - Bild: Skybus

    Marius Schmeding, CPO, Skybus: "Industrie 4.0 bezeichnet den Wirtschaftswandel im Zeichen der Digitalen Transformation. Industrieunternehmen gelten danach nicht mehr bloß als Produktlieferanten, sondern werden durch die Verbindung ihrer Anlagen und Geräte mit Internet-basierten Funktionen zu innovativen Dienstleistern. Unternehmen begreifen dieses als Chance, um neue Geschäftsfelder zu erschließen und Marktvorteile zu sichern." - Bild: Skybus

  • Dr. Reinhold Achatz, CTO, ThyssenKrupp AG: "Der Begriff Industrie 4.0 steht laut 'Plattform Industrie 4.0' für eine neue Stufe der Organisation und Steuerung der Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Dieser Zyklus orientiert sich an zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über Entwicklung und Fertigung, der Auslieferung eines Produkts bis hin zum Recycling, einschließlich zugehöriger Dienstleistungen." - Bild: ThyssenKrupp

    Dr. Reinhold Achatz, CTO, ThyssenKrupp AG: "Der Begriff Industrie 4.0 steht laut 'Plattform Industrie 4.0' für eine neue Stufe der Organisation und Steuerung der Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Dieser Zyklus orientiert sich an zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über Entwicklung und Fertigung, der Auslieferung eines Produkts bis hin zum Recycling, einschließlich zugehöriger Dienstleistungen." - Bild: ThyssenKrupp

  • Dr. Beate Stahl, VDMA-Forum Industrie 4.0, Projektleitung: "Industrie 4.0 ist ein Konzept und nicht nur Technologie. Es geht um die Digitalisierung der Produktion. Eine Blaupause oder Industrie 4.0 'von der Stange' gibt es nicht. Vielmehr muss jedes Unternehmen seine eigene 4.0-Strategie sowie eigene neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services entwickeln." - Bild: VDMA

    Dr. Beate Stahl, VDMA-Forum Industrie 4.0, Projektleitung: "Industrie 4.0 ist ein Konzept und nicht nur Technologie. Es geht um die Digitalisierung der Produktion. Eine Blaupause oder Industrie 4.0 'von der Stange' gibt es nicht. Vielmehr muss jedes Unternehmen seine eigene 4.0-Strategie sowie eigene neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services entwickeln." - Bild: VDMA

  • Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer, VDW: "Industrie 4.0 lässt sich als Überbegriff für unaufhaltsame Entwicklungen hin zur vollständigen Digitalisierung und Vernetzung der Produktion verstehen. Dies vollzieht sich evolutionär entlang der kompletten Wertschöpfungskette, von Maschinen und Komponenten bis hin zu Fabriken und Lieferantennetzwerken. Hier entstehen intelligente Lösungen, die erst in ihrem Gesamtbild den Begriff Industrie 4.0 greifbar machen." - Bild: VDW

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer, VDW: "Industrie 4.0 lässt sich als Überbegriff für unaufhaltsame Entwicklungen hin zur vollständigen Digitalisierung und Vernetzung der Produktion verstehen. Dies vollzieht sich evolutionär entlang der kompletten Wertschöpfungskette, von Maschinen und Komponenten bis hin zu Fabriken und Lieferantennetzwerken. Hier entstehen intelligente Lösungen, die erst in ihrem Gesamtbild den Begriff Industrie 4.0 greifbar machen." - Bild: VDW