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Carl Zeiss Meditec hat seine Jahresziele erreicht. - Bild: Carl Zeiss Meditec

Die EBIT-Marge weitete sich auf 14,2 von zuvor 12,6 Prozent aus. Das Unternehmen aus Jena hatte beim Umsatz einen Wert zwischen 1,08 und 1,12 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Zuwächse kamen im vergangenen Geschäftsjahr aus beiden Geschäftseinheiten der Ophthalmologie: Die SBU Ophthalmologische Systeme (OPH) verbesserte den Umsatz um 7,5 Prozent auf 421,2 Millionen Euro. Hier entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Lasersystemen zur Sehschärfenkorrektur positiv.

Die SBU Chirurgische Ophthalmologie (SUR) steigerte den Umsatz um 4,3 Prozent auf 370,7 Millionen Euro. Deutliche Zuwächse erzielte Carl Zeiss Meditec bei den Intraokularlinsen für die Behandlung des Grauen Stars.

Asien größtes Segement

Eine starke Entwicklung in Asien/Pazifik ließ diese Berichtsregion erstmalig zum größten Segment bei Carl Zeiss Meditec aufsteigen. Der Umsatz lag mit 381,7 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 319,4 Millionen Euro, was ein Anstieg um 19,5 Prozent bedeutet. Ein Großteil des Zuwachses kam aus dem chinesischen Markt sowie aus Südostasien und Südkorea.

In der Region EMEA war ein Umsatzrückgang um 1,7 Prozent zu verzeichnen. Es wurde ein Umsatz von 352,7 Millionen Euro erreicht. Umsatzbeiträge kamen dabei aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Das Geschäft in Südeuropa sowie im Nahen Osten entwickelte sich rückläufig. Der Umsatz in der Region Americas fiel um 2,2 Prozent auf 354 Millionen Euro. Belastend wirkte sich den Aussagen zufolge der hohe Wettbewerbsdruck, insbesondere im Bereich der Ophthalmologischen Diagnostik aus.

Für das Geschäftsjahr 2016/17 setzt sich Carl Zeiss Meditec das Ziel, "unverändert mindestens im gleichen Maße wie der zugrundeliegende Markt zu wachsen." Die EBIT-Marge soll sich weiterhin innerhalb der auch mittelfristig gültigen Prognosebandbreite von 13 bis 15 Prozent bewegen.