Carl Zeiss Meditec

Carl Zeiss Meditec ist für das Geschäftsjahr 16/17 am oberen Rand seiner Umsatzprognose angekommen. - Bild: Carl Zeiss Meditec

Carl Zeiss Meditec hatte einen Umsatz in der Spanne von 1,15 bis 1,2 Milliarden Euro angepeilt. Dabei wuchsen die Einnahmen in der größeren Geschäftseinheit Ophthalmic Devices zur Augenbehandlung mehr als doppelt so stark wie im Bereich Microsurgery.

Die Einnahmen in der Ophthalmologie zur Behandlung von Augenkrankheiten und die Augenchirurgie stiegen um 11,2 Prozent auf 880,5 Millionen Euro. In der Mikrochirurgie setzte das Unternehmen aus Jena mit seinen Operationsmikroskopen und Visualisierungslösungen 309,4 Millionen Euro um, was einem Plus von 4,3 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Das dynamischste Wachstum verzeichnete Carl Zeiss Meditec in der Region Asien/Pazifik. Ein Großteil des Zuwachses kam aus dem chinesischen Markt sowie aus Indien, Südostasien und Südkorea. Das Geschäft in den europäischen Kernmärkten entwickelte sich weitestgehend stabil; Rückgänge waren in Großbritannien und in Teilen Südeuropas zu verzeichnen.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte auf 180,8 Millionen Euro von 154,3 Millionen Euro im Vorjahr. Darin enthalten ist ein positiver Sondereffekt aus dem Verkauf von Anlagen am Standort im kalifornischen Ontario in Höhe von rund 7,5 Millionen Euro. Die EBIT-Marge legte um einen Prozentpunkt auf 15,2 Prozent zu. Um Sondereffekte bereinigt stieg sie leicht auf 14,8 von zuvor 14,7 Prozent.

Je Aktie verdiente Carl Zeiss Meditec 1,57 Euro nach zuletzt 1,21 Euro. Hierzu trug der operative Gewinnanstieg ebenso bei wie positive Ergebnisse aus Währungssicherungsgeschäften, denen im Vorjahr noch Belastungen gegenübergestanden hatten.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 erwartet das Unternehmen eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 14 und 16 Prozent. Die Prognose entspricht auch dem mittelfristigen Ziel.