JENA (Dow Jones/gk). Der Medizintechnikhersteller aus Jena wies am Dienstag auf vorläufiger Basis für 2009/10 Einnahmen von 676,7 Mio Euro aus. Damit wurde die zuletzt im August angehobene Umsatzprognose von 660 Mio bis 670 Mio Euro übertroffen, nach Angaben des TecDAX-Unternehmens aber auch die nicht näher benannte Konsensschätzung der Analysten. 

Auf der Ergebnisseite profitierte Carl Zeiss Meditec von einem Zuwachs bei margenstarken Produkten, besonders in den Bereichen Mikrochirurgie und Chirurgische Ophthalmologie. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 14% auf 86,7 Mio Euro. Daraus lässt sich eine EBIT-Marge von 12,8 % errechnen. Geplant hatte das Unternehmen, seine Marge um 40 Basispunkte zu verbessern. Das wären lediglich 12,3 % gewesen.

Unter dem Strich und unter Berücksichtigung von Zins- und Währungseffekten erzielte Carl Zeiss Meditec ein Konzernergebnis nach Minderheiten von 54,9 (Vorjahr: 50,5) Mio Euro oder 0,68 Euro je Aktie. Die detaillierte Bilanz für das am 30. September beendete Geschäftsjahr 2009/10 nebst Ausblick auf das neue Geschäftsjahr soll am 16. Dezember veröffentlicht werden.