Carl Zeiss Meditec hat den Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres gesteigert. -

Carl Zeiss Meditec hat den Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres gesteigert. - Bild: Carl Zeiss Jena

Der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2015 um acht Prozent auf 498,0 Millionen Euro gesteigert. Wechselkursbereiningt lag das Wachstum bei 3,7 Prozent.

Beflügelt von Währungseffekten hat der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres den Umsatz nach eigenen Angaben um acht Prozent auf 498,0 Millionen Euro (Vorjahr: 460,9 Millionen Euro) gesteigert. Um die günstige Wechselkursentwicklung bereinigt, lag das Wachstum bei 3,7 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieb mit 61,0 Millionen Euro leicht hinter dem Vorjahr zurück (63,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erreichte 12,2 Prozent (13,8 Prozent).

Bereinigt um Sondereffekte hätte die EBIT-Marge bei 13,6 Prozent gelegen. Der Gewinn pro Aktie (EPS) fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 0,37 Euro um rund 24 Prozent niedriger aus (0,49 Euro). Grund dafür war ein negatives Währungssicherungsergebnis, hauptsächlich bedingt durch die aktuelle Stärke des Dollar gegenüber dem Euro.

Unterschiedlich entwickelten sich laut Carl Zeiss Meditec im Berichtszeitraum die Strategischen Geschäftseinheiten (Strategic Business Units, SBU). Der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent (währungsbereinigt -5,8 Prozent) rückläufige Umsatz der SBU Mikrochirurgie von 141,7 Millionen Euro (Vj: 144,8 Millionen Euro) ist vor dem Hintergrund einer außergewöhnlich starken Vorjahresperiode zu sehen

Die SBU Ophthalmologische Systeme wiederum konnte unterstützt durch Währungsgewinne ein Umsatzwachstum von 8,8 Prozent (währungsbereinigt 2,4 Prozent) auf 183,2 Millionen Euro (Vj:168,4 Millionen Euro) erzielen. Einer positiven Entwicklung im Servicegeschäft und bei den Refraktiven Lasern stand hier erneut anhaltend starker Preis- und Wettbewerbsdruck im Diagnosegeschäft gegenüber.

Die SBU Chirurgische Ophthalmologie schließlich konnte im Halbjahr erneut mit der höchsten Wachstumsrate abschließen. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 17,1 Prozent auf 173,0 Millionen Euro (147,8 Millionen Euro). Zweistellig wäre laut Carl Zeiss Meditec die Wachstumsrate auch ohne die erstmalige Konsolidierung von Aaren Scientifc ausgefallen.

Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, sagte zu den Quartalszahlen: “Trotz regional und nach Geschäftsfeldern unterschiedlicher Dynamiken entwickelt sich unser Unternehmen weiterhin positiv. Unsere breite Geschäftsaufstellung und unsere ausbalancierte regionale Präsenz erweisen sich einmal mehr als Stärke.”

Wie berichtet, hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, seine Marktanteile zu festigen und auszubauen. Im Gesamtjahr wird ein Umsatz von rund 960 Millionen bis 1,0 Milliarden Euro erwartet. Die EBIT-Marge soll – im laufenden Geschäftsjahr bereinigt um Sondereffekte – mittelfristig in einer Bandbreite von 13-15 Prozent liegen.

Carl Zeiss Meditec / Stefan Weinzierl