Die Intralogistik-Branche blickt mit großem Interesse nach Hannover

Die Intralogistik-Branche blickt mit großem Interesse nach Hannover

HANNOVER (hi). Die Aussteller präsentieren ihre Innovationen auf einer Netto-Ausstellungsfläche von etwa 80 000 Quadratmetern. „Damit bleibt die Cemat weltweit die unangefochtene Nummer eins im Markt“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. „Der hohe internationale Anteil auf Aussteller- und Besucherseite untermauert die einzigartige Bedeutung der Cemat für die Branche.“

Rund die Hälfte der Cemat-Aussteller kommt aus dem Ausland. Allen voran aus Italien, China, den Niederlanden, Großbritannien, Schweden, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Finnland und der Schweiz. Sie präsentieren die gesamte Bandbreite der Intralogistik: Flurförderzeuge und Zubehör, komplette Anlagen, Systeme und Zubehör, Stetigförderer, Roboter-Logistik, Krane, Hebebühnen, Hubarbeitsbühnen, Hebezeuge, Logistik-Steuerung, Auto-ID-Systeme, Software, Lagersysteme und -tech­nik, Hafenumschlagtechnik, Kommissionier- und Verpackungs­technik, Verladetechnik, Telematik und Logistikimmobilien.

Darüber hinaus werden die Platformers‘ Days in diesem Jahr inmitten der Messe auf dem Freigelände in Hannover ausgerichtet. Sie bieten den Besuchern ein umfangreiches Programm rund um Anwendung, Betrieb und Vermietung von mobiler Hebetechnik und mobiler Höhenzugangs­technik.

Das Thema Nachhaltigkeit ist aufgrund weiter steigender Energie- und Rohstoffpreise sowie vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte für die Intralogistik eine besondere Heraus­forde­rung. Deshalb lautet das übergeordnete Thema der Cemat 2011: „Sustainability in Intralogistics“. Nachhaltigkeit wird in diesem Zusammenhang in seiner ureigensten Bedeutung verstanden: in dem Gleichgewicht zwischen ökologischem Anspruch, ökonomischem Erfolg und sozialer Verantwortung.

Internationaler Marktplatz für die Branche

„Die internationale Ausrichtung der Cemat ist für Ehrhardt und Partner ein wichtiges Argument, sich auf der Messe zu präsentieren. Vor allem die Gespräche mit ausländischen Kunden und Interessenten sind für uns von großer Bedeutung“, sagt Marco Ehrhardt, geschäftsführender Gesellschafter.

Für Still in Hamburg ist die Cemat der größte internationale Marktplatz für die Branche. „Hier werden Lösungen gezeigt für die Herausforderungen von Heute und Morgen“, so Bert-Jan Knoef, Vorsitzender der Geschäftsführung. Besonder stolz sei das Unternehmen darauf, im Mai die ersten in Serie produzierten Hybridstapler der Welt an Kunden zu übergeben.

Vor dem Hintergrund anziehender Auftragseingänge „kommt die Cemat genau zum richtigen Zeitpunkt. In Hannover zeigen wir unsere neuesten Entwicklungen und unsere Kompetenz als Lagertechnik-Komplettanbieter“, erklärt Detlev Ganz, Geschäftsführer der Bito-Lagertechnik, Meisenheim.

Für den Spezialist für Betriebseinrichtungen, Bedrunka + Hirth in Bräunlingen, ist die Cemat wichtig, „weil wir hier Interessenten und Multiplikatoren aus aller Welt erreichen.“

Laut Manfred Schleicher, Geschäftsführer der Kardex Deutschland GmbH, Neuburg, zeichnet sich die Cemat als Branchentreff mit internationalem Schwerpunkt aus. „Daher ist die Messe in diesem Jahr sicher die wichtigste Plattform, um unsere Innovationen zu präsentieren und darüber hinaus auch Neukunden zu gewinnen.“

Das Messe-Konzept ‚Logistikfabrik‘ beinhaltet laut Messeleitung innovative Robotik- und Automa­tisierungslösungen, die über die gängigen Produktions­anwendungen weit hinausgehen und auch in schwierigen, zum Teil nicht standardisierten Logistikprozessen adaptiv eingesetzt werden können.