Opel, Lohscheller

"Der beste Weg, unser Unternehmen und die Belegschaft zu schützen, ist, profitabel zu sein", sagte der PSA-Chef Michael Lohscheller. - Bild: Opel

Dafür würden bis 2026 jährliche Synergien in Höhe von 1,7 Milliarden Euro genutzt, etwa in den Bereichen Entwicklung und Einkauf. Die Marke Opel bleibe deutsch.

"Wir haben sehr konkrete Vorstellungen, wie diese Eigenständigkeit aussehen soll, bei Design, Handling, Licht, Sitzen und Armaturen." Opel sei wettbewerbsfähig.

Eine Arbeitsplatz-Garantie für Opel wollte Carlos Tavares, Chef der französischen Konzernmutter PSA, gegenüber BamS nicht geben. Der Status Quo sei keine Option. "Der beste Weg, unser Unternehmen und die Belegschaft zu schützen, ist, profitabel zu sein", sagte der PSA-Chef dem Blatt. Sei man besser, schneller und anpassungsfähiger als die Konkurrenz, "sind Arbeitsplätze automatisch sicher".

Opel werde bald mehr Elektroautos und Plug-in-Hybride auf den Markt bringen, so Tavares. PSA werde für Opel die Technologie beisteuern, die zur weiteren Elektrifizierung nötig sei. "Im Jahr 2023 werden rund 80 Prozent unserer Modelle elektrifiziert sein", so Tavares. "Es gibt keinen Grund, warum Opel hiervon nicht profitieren könnte." Tavares stellt Opel frei, künftig ein reiner E-Auto-Hersteller zu werden. "Wenn Opel irgendwann eine rein elektrische Automarke werden will, ist das für uns auch okay - vorausgesetzt, dass dies profitabel ist."