Nach einer Nullrunde mit Einmalzahlung im vergangenen Jahr erhalten die Beschäftigten der

Nach einer Nullrunde mit Einmalzahlung im vergangenen Jahr erhalten die Beschäftigten der Chemieindustrie in diesem Jahr einen ordentlichen Aufschlag.

HANNOVER (Dow Jones/ks)–Darauf einigten sich die Arbeitgeber und die IG BCE am Donnerstag laut Gewerkschaftsangaben nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon. IB-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis wertete das Ergebnis als “guten, tragfähigen Kompromiss”. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich ein Plus von 7% gefordert.

Zunächst würden die regionalen Tarifverträge wieder in Kraft gesetzt, hieß es. Nach einem Monat sollen die Entgelte dann um 4,1% steigen. Die Laufzeit dieser Erhöhung beträgt 14 Monate.

Die Laufzeiten der Chemie-Verträge beginnen regional unterschiedlich: In den Tarifbezirken Nordrhein, Rheinland-Pfalz und Hessen rückwirkend zum 1. März, in Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen/Bremen, Schleswig-Holstein/Hamburg und Berlin zum 1. April und im Saarland und in Nordost zum 1. Mai.