Feuerwehr Unfall

Die Feuerwehr musste wegen des Chemieunfalls ausrücken (Symbolbild). - Bild: Pixabay

Im Industriepark im Frankfurter Stadtteil Griesheim ist am Dienstagmorgen ein mit einer flüssigen Chemikalie beladener Lastwagen umgekippt. Wie der Industriepark am Morgen mitteilte, kam es aus zunächst ungeklärter Ursache zu "einem Stoffaustritt bei einem Tankbehälter".

Die Feuerwehr berichtete auf ihrer Internetseite, aus einem Container seien Salzsäuredämpfe ausgetreten. Eine Gefahr für die Bevölkerung konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Nach rund dreieinhalb Stunden gab die Feuerwehr dann aber Entwarnung.

Alle an verschiedenen Stellen durchgeführten Messungen fielen negativ aus, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die zuvor eingerichteten Straßensperrungen in den Stadtteilen Griesheim und Nied wurden aufgehoben.

Am frühen Dienstagmorgen um kurz nach 4.00 Uhr wurden in Griesheim und dem angrenzenden Stadtteil Nied erstmals Warnsirenen ausgelöst. Die Bewohner wurden damit aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten oder ein Gebäude aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Dies sei ein Standardverfahren, erklärte ein Polizeisprecher. Die Werksfeuerwehren Griesheim und Höchst sowie die Frankfurter Feuerwehr bekämpften die aus dem LKW ausgetretenen Salzsäuredämpfe mit Wasser.

Wie das betroffene Unternehmen Weylchem Griesheim GmbH mitteilte, sind Salzsäuredämpfe beim Einatmen giftig und können in höherer Konzentration zu Verätzungen der Haut sowie zu Augenschäden führen. Salzsäure sei ein Vorprodukt für zahlreiche chemische Prozesse und komme daher in dem Betrieb zum Einsatz.

Die beiden Stadtteile wurden vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Davon betroffen war neben dem Autoverkehr auch der öffentliche Nahverkehr. Auch das sei eine Routinemaßnahme, erklärte der Polizeisprecher. Die S-Bahn-Haltestellen Griesheim und Nied konnten nicht angefahren werden. Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) im Internet mitteilte, kam es auf den Linien 1 und 2 zu Ausfällen, Verspätungen und Umleitungen. Auf Twitter veröffentlichte die Feuerwehr auch eine Karte mit dem Bereich, der von der Warnung betroffen war.

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